Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Zuschauer: 15.000 · Schiedsrichter: Rudibert Jacobi

» Hinspiel: Braunschweig - Duisburg 0:0

1:0 Gecks, Horst (4.)
2:1 Walenciak (8.)
3:1 Jäcker (22., Eigentor)
4:1 Gecks, Horst (58.)
5:1 Walenciak (65.)
5:1
(3:1)

MSV-Angriffswirbel besserte das Torverhältnis auf

Überzeugte als unermüdlicher Pendler und zweifacher Torschütze: Gustav Walenciak
MSV-Coach Gutendorf wollte unbedingt das Torverhältnis seines Teams verbessern, ließ den berühmten Riegel außer Acht und von Beginn an bedingungslos angreifen. Der Erfolg gab ihm recht. Mit Gecks hatte er zudem einen starken Ersatz für den verletzten Krämer im Team, der die Braunschweiger Deckung vor große Rätsel stellte. Nach vier Minuten klingelte es erstmals in Jäckers Kasten. Müller hatte einen Freistoß auf Lotz gespielt, der per Kurzpass zu Gecks weiterleitete. Der junge Angreifer trickste sich durch die Abwehr und schloss flach ins lange Eck ab. Das umgehende Ausgleichstor von Schmidt aus eindeutiger Abseitsstellung (5.) brachte die Meidericher nicht von ihrem eingeschlagenen Weg ab. Drei Minuten nach dem 1:1 fummelte sich Versteeg am linken Flügel an zwei Gegenspielern vorbei, passte zum freien Walenciak, der sich die Chance nicht nehmen ließ. Beim 3:1 in der 22. Minute bedrängte Versteeg Jäcker beim Auffangen der Kugel so vehement, dass sich der Tormann das Spielgerät selbst ins Tor legte. Das vor der Pause gut mögliche 4:1 hatte ebenfalls Versteeg auf dem Fuß, doch sein Schuss prallte vom Pfosten ins Feld zurück (27.).

Auch nach dem Seitenwechsel standen die Braunschweiger dem Angriffswirbel der Gastgeber meist hilflos gegenüber. Selbst die nicht wenigen Fehlpässe ihres Spielgestalters Nolden taten dem Angriffsschwung keinen Abbruch, denn das Dreiecksspiel von Lotz, Gecks und Versteeg riss immer wieder Lücken und weitere Tore waren nur eine Frage der Zeit. Vor dem 4:1 hatte sich Versteeg erneut am linken Flügel durchgesetzt und Gecks soweit freigespielt, dass der eifrige Youngster nur noch ins leere Tor kicken brauchte (58.). Sein zweites Tor gelang auch noch dem unermüdlichen "hängenden Linksaußen" Walenciak (65.), der von einem der vielen Vorstöße Sabaths profitierte. Weil Sabaths Gegenspieler Hosung eine Art Rechter Läufer spielte, hatte der MSV-Verteidiger viele Freiheiten am linken Flügel und nutzte diese auch weidlich aus. Nach dem 5:1 wurden die Meidericher allerdings luschig und ließen der konditionsstarken Eintracht genügend Raum für den Schlussspurt. Trotz einiger nun auftretenden Unsicherheiten in der MSV-Defensive gelang den im Angriff harmlosen Niedersachsen jedoch kein Treffer mehr.

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Spieltag

26. Spieltag

Samstag, 04.04.1964 Hertha BSC1:0Schalke
Samstag, 04.04.1964 Meiderich5:1Braunschweig
Samstag, 04.04.1964 Frankfurt7:0Bremen
Samstag, 04.04.1964 Hamburg1:1FC Köln
Samstag, 04.04.1964 K´lautern0:1Dortmund
Samstag, 04.04.1964 Karlsruhe1:0TSV 1860
Samstag, 04.04.1964 Münster2:1Saarbrücken
Samstag, 04.04.1964 Nürnberg0:0Stuttgart

„Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch nicht zu!”

— Olaf Thon