Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Zuschauer: 18.000 · Schiedsrichter: Gerhard Schulenburg

» Hinspiel: Nürnberg - Duisburg 2:0

Sturmreihen blieben flau

Sein Formanstieg war unverkennbar. Strehl hatte gegen ihn keine einzige Torchance: Dieter Danzberg
Ohne Krämer, Cichy und dem Verteidigerpaar Heidemann/Sabath fehlten beim MSV wichtige Spieler aufgrund verschiedener Verletzungen. Trotzdem gingen die Gastgeber offensiv ans Werk und hatten vor allem in der ersten halben Stunde neben einem deutlichen Übergewicht auf dem Feld auch eine ausreichende Zahl an Tormöglichkeiten. Nach drei Minuten köpfte Walenciak über den anfangs unsicheren Wabra hinweg, doch auch am Tor vorbei. Ein Weitschuss Noldens krachte zwei Minuten später an den Pfosten und Lotz zielte nach einer schönen Angriffskombination über den rechten Flügel in der 20. Minute knapp am Gehäuse vorbei. Auch Walenciak brachte seine zweite gute Möglichkeit aus fünf Meter Torentfernung nicht im Club-Tor unter (31.). Die Nürnberger waren mit einer verstärkter Defensive gestartet, hatten Müller und Wild in die Läuferreihe zurückgezogen und Leupold als Ausputzer positioniert. Diese Formation hatte gegen die anfangs gefährlich angreifenden Meidericher allerdings eine Menge Probleme und musste die o.a. aufgeführten Torchancen zulassen. Trotzdem blieben die gut markierten MSV-Angreifer Rahn, Gecks, Versteeg und Walenciak insgesamt schwach.

Vor und nach dem Seitenwechsel aber gelang es der Club-Deckung, die Duisburger Angriffe einzudämmen und etwas mehr für die eigene Offensive zu tun. Doch früh zeigte sich die Harmlosigkeit dieser Bemühungen, denn die verbliebenen Stürmer Billmann, Morlock und Strehl waren nicht in der Lage, sich gegen ihre Kontrahenten Gorgs, Nolden und Danzberg (stark verbessert) durchzusetzen. Da sich die Mittelfeldspieler Reisch, Müller und Wild zudem kaum nach vorne wagten, um das sich anbahnende Remis zu sichern, hatte die ersatzgeschwächte MSV-Abwehr wenig Schwierigkeiten mit dem "Club-Stürmchen". Die vor allem im zweiten Durchgang müden Kicker wurden nach Spielschluss mit einem gellenden Pfeifkonzert der Zuschauer beim Gang in die Kabinen verabschiedet.
Spieltag

28. Spieltag

Samstag, 18.04.1964 Braunschweig2:0Stuttgart
Samstag, 18.04.1964 Meiderich0:0Nürnberg
Samstag, 18.04.1964 Hamburg7:3K´lautern
Samstag, 18.04.1964 Karlsruhe1:1Hertha BSC
Samstag, 18.04.1964 FC Köln5:2Dortmund
Samstag, 18.04.1964 TSV 18607:1Schalke
Samstag, 18.04.1964 Münster1:3Frankfurt
Samstag, 18.04.1964 Saarbrücken3:2Bremen

„3 mal 3 ist 6. Eigentlich wollte ich die 6 haben, aber die war schon besetzt.”

— Maik Franz auf die Frage, was ihm die Rückennummer 33 bedeute