Zuversichtlich gingen die Löwen in die Partie gegen den VfB, denn den Gastgebern standen die Stammspieler Waldner und Seibold aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung. Von den technisch beschlagenen Halbstürmern Küppers und Grosser organisiert, setzten die 60er die Schwaben in den ersten zwanzig Minuten gehörig unter Druck. Hätte nicht Sawitzki einen guten Tag erwischt - er bügelte mehrfach die Patzer seiner Vorderleute aus - wäre ein höherer Rückstand, als das 0:1 durch Küppers (18.) möglich gewesen. Mit dem zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich durch Arnold (24.), der eine Geiger-Vorarbeit mit einem feinen Schuss abschloss, änderte sich die Sachlage jedoch. Der VfB dominierte die Zeit vor dem Pausentee, vergab durch Geiger (25., übers Tor) und Wanner (40., Radenkovic wehrte seinen Kopfball zur Ecke ab) gute Möglichkeiten.
Auch nach dem Wiederanpfiff hatten Wanner (50.) und Geiger (52.) das 2:1 auf dem Fuß, doch 1860 blieb - wie auch im ersten Durchgang - mit punktuellen Kontern gefährlich. So scheiterte Grosser nach feinem Solo an Sawitzki (61.). In der abwechslungsreichen Partie blieb der VfB jedoch wesentlich näher am Erfolg, doch insgesamt ein Dutzend guter Möglichkeiten wurde teils fahrlässig (Wanner!) vertan. Zudem zeichnete sich im Löwen-Tor einmal mehr Radenkovic aus, der die VfB-Angreifer zur Verzweiflung trieb. Am Ende waren die Löwen heilfroh, den einen Punkt über die Zeit gerettet zu haben.