Unerklärlicherweise spielten die Frankfurter von Beginn an mit einer recht offenen Deckung, denn die Verteidiger Weber und Höfer rückten weit auf, vernachlässigten dabei die ihnen zugewiesen Abwehraufgaben. Da sich auch die Läufer Lindner und Huberts nicht selten auf ihren Vorwärtsdrang konzentrierten, entstanden vor allem im ersten Durchgang regelmäßig Lücken, in die die Borussen dankbar hineinstürmten. In der 6. Minute rettete Weber noch bei einem Cyliax-Geschoss auf der Torlinie. Als Emmerich per Kopf zuerst an eine Brungs-Flanke herankam, bei der Loy nicht gut aussah, war jedoch das erste BVB-Tor im Kasten (11.). Frankfurt hatte mit einem Distanzschuss von Stein nur 60 Sekunden später den Ausgleich parat, doch Wessel fischte das Leder aus dem Torwinkel. Ein Vorstoß von Redder, dessen 18-Meter-Schuss von Lutz abgefälscht wurde, landete recht überraschend zum 2:0 im Eintracht-Netz. Die Aktivposten Kurrat, Schmidt und vor allem Konietzka trieben ihr Team weiterhin variabel voran, wobei eine herrliche Stafette über Emmerich, Brungs und Schmidt per Steilpass bei Konietzka landete, der Loy keine Möglichkeit zur Abwehr ließ (37.).
Die zweite Spielhälfte fiel dann doch deutlich ab, was vor allem auf die widrigen äußeren Umstände (Dauerregen; glitschiges Geläuf) zurückzuführen war. So kam es nur noch zu wenigen brenzligen Torszenen, bei denen Cyliax flach vorbeischoss (61.), Solz aus 12 Metern genau in die Arme von Wessel zielte und Konietzka nur den Pfosten anvisierte (79.). In der Schlussphase verwaltete Dortmund gegen aufsteckende Frankfurter bei heftigem Niederschlag nur noch den eindeutigen Vorsprung. Vor allem die Eintracht-Offensive (Ausnahme: Einzelkämpfer Stein) enttäuschte doch sehr, aber auch in der Abwehr wusste mit Stopper Lutz nur ein Akteur wirklich zu gefallen.