Bundesliga

Spieltag

Spielbericht 1. FC Kaiserslautern - Preußen Münster

Kein guter Tag für die Angreifer

Verdiente sich als einer der wenigen Akteure den Applaus: Horst-Dieter StrichVerdiente sich als einer der wenigen Akteure den Applaus: Horst-Dieter Strich

Ein Spiel der Abwehrreihen und Torhüter. Während die Mittelfeldspieler in kaum einer Phase der Begegnung kontinuierlicheren Druck entwickelten, zerrieben sich die Angreifer als Einzelkämpfer mit mäßigem Erfolg. Doch es galt zu unterscheiden. Kaiserslauterns Schneider war ein Totalausfall. Neumann in der Vorwärtsbewegung enttäuschend; Reitgaßl und Prins weit unter Form, weil zweikampfschwach und mit überraschenden Stockfehlern aufwartend. Bei Münster lief der Ball besser. Drewes und Lunkwitz trieben an, doch beim Spiel auf die Spitzen fehlte die Genauigkeit. Pohlschmidt agierte zu langsam und war ausrechenbar. Dörr blitzte zumindest punktuell mit guten Ideen auf. Torchancen blieben somit spärlich, da die Angriffsreihen zumeist in der Luft hingen, sich aber auch zu wenig bewegten. Höhepunkt in Hälfte eins blieb ein Lulka-Geschoss nach einem Ballverlust von Prins, das der beste Lauterer, Torwart Strich, um den Pfosten lenkte (25.).

Von den Sturmspitzen hatten nur der flinke Richter beim FCK und die Preußen-Außen Kiß und Lulka hier und da Gefährliches in petto. Diese drei Renner waren die einzigen, die es zuwege brachten, die Torleute ab und an zu prüfen. Dabei blieben die Westfalen auffälliger, doch Strich blieb jederzeit Herr der Lage. Rummel, Braner und Feldmüller gingen nahezu völlig unter und waren bei ihren Gegenspielern in guten Händen. Auf beiden Seiten sorgten die Stopper Pulter und Bockisch für den soliden Zusammenhalt der Hintermannschaften, spielten nüchtern und zeigten - zumal nicht die Schnellsten unter der Sonne - ihre Stärken im Stellungsspiel. Das torlose Remis entsprach somit den gezeigten Leistungen.

Spielstatistik 1. FC Kaiserslautern - Preußen Münster