Lange Zeit standen die Abwehrreihen auf beiden Seiten so gut, dass sich kaum Tormöglichkeiten ergaben. Die Stärken der Teams lagen in den Läuferreihen, aus denen Schneider (FCK) und vor allem Witlatschil (KSC) herausragten. Das leichte Übergewicht der Karlsruher im Mittelfeld resultierte aus der Schwäche der Halbstürmer Reitgaßl und Prins. Der eine spielte zu fahrig ab, der andere dribbelte sich im Laufe des Spieles immer öfter fest. Dadurch hingen die Spitzen zumeist in der Luft und hatten nur selten die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Wenn doch, waren es bei Lautern die Außen Gawletta und Meier (erstmals nach seinem Beinbruch wieder dabei), beim KSC Kentschke und Geisert. Doch sobald die Angreifer in die Mitte drangen oder passten, war zumeist Endstation. Die besten Möglichkeiten vor der Pause vergaben Thimm per Freistoß (28., Strich reagierte glänzend) und Prins, der an Paul scheiterte.
Kaum waren die Akteure wieder auf dem Platz, stand es 1:0 für die Gastgeber. Einen Neumann-Freistoß ließ Paul aus den Händen gleiten, Gawletta kam mit der Fußspitze heran und traf (47.). Die Badener ließen sich indes nicht schocken und suchten ihr Heil in verbissenen Angriffen, denen ab dem FCK-Strafraum jedoch die Präzision und der entscheidende Pass bzw. Abschluss fehlte. Mehr als ein Lattentreffer von Geisert aus 18 Metern (80.) kam für Karlsruhe nicht zustande, so sehr ihre Aktivposten Witlatschil und Marx auch antrieben. Ansonsten war Strich immer auf dem Posten. Lautern hatte aufgrund von zwischenzeitigen Verletzungen Richters und Mangolds nur mehr wenig zuzusetzen und brachte mit einigem Glück und seiner vielbeinigen Abwehr das 1:0 über die Runden.