Bundesliga

Spieltag

Spielbericht 1. FC Kaiserslautern - SV Werder Bremen

Bremens Abschlussschwäche

Im ersten Durchgang Regisseur des Spiels: Helmut KapitulskiIm ersten Durchgang Regisseur des Spiels: Helmut Kapitulski

Das bessere Team gewann in diesem Spiel nicht. Doch Werder verstand es partout nicht, seine Überlegenheit im Abschluss durchzusetzen.
Rot das Trikot, rot wie die Feuerwehr. Und die ging für die “Roten Teufel” schon in der Frühphase der Partie ab. Vom Ex-Nationalspieler Kapitulski glänzend organisiert, wurde die SVW-Abwehr sogleich heftigst beschäftigt. Braner und Richter hatten bereits die ersten fetten Chancen versiebt, doch als Richter über Kapitulski und Leydecker frei gespielt wurde, stand es 1:0 (14.). Werder - im Sommer erfolgreich auf Amerika-Reise - schlug drei Minuten später zurück. Antreiber Lorenz - endlich fest in seiner geliebten Läufer-Rolle - bereitete wunderbar für Matischak vor (17.). Der SVW-Mittelstürmer blieb über die gesamte Spielzeit der gefährlichste Bremer Angreifer. Die Oberhand behielt jedoch der FCK. Braner (zweimal) und Richter vergaben dabei beste Möglichkeiten. Doch auch Zebrowski auf der Gegenseite kam allein vor Schnarr nicht klar und vergab überhastet. Ein missglückter Abschlag von Bernard brachte dann früh die vorzeitige Entscheidung. Leydecker nahm das Leder auf und wuchtete es ins SVW-Netz (38.).
Von der zweiten Halbzeit ließ sich vor allem festhalten, dass Werder das eindeutig dominierende Team war, mit Lorenz und Schulz zwei unheimliche präsente Aktiv-posten im Mittelfeld besaß, und dass der agile Matischak der einzige Stürmer war, der konkret den Abschluss suchte. Doch im Abwehrzentrum der Lauterer stand mit dem jungen Schwager ein vorzüglich organisierender und geschickt eingreifender Stopper, der neben dem aufmerksamen Keeper Schnarr einen Hauptanteil an dem glücklichen Dreier verantwortete.

Spielstatistik 1. FC Kaiserslautern - SV Werder Bremen