Bundesliga

Spieltag

Spielbericht MSV Duisburg - Hannover 96

Hannover war ganz dicht am Remis

Rettete seinem Team den knappen Erfolg: Manfred ManglitzRettete seinem Team den knappen Erfolg: Manfred Manglitz

Dass in diesem Spiel nur ein Tor fiel, und das auch noch durch einen Elfmeter, lag vor allen Dingen an den beiden fantastischen Torhütern.
Und dieser eine, entscheidende Treffer fiel bereits in der 8. Spielminute durch den besten Strafstoßschützen der Liga, Ludwig Nolden. Stopper Laszig hatte den ansonsten enttäuschenden Dribbler und Zögerer Gecks gelegt. 96-Trainer Kronsbein schimpfte zwar wie ein Rohrspatz, doch die neutralen Beobachter waren sich einig: Das war einer! Danach dominierten allerdings die Niedersachsen in punkto Großchancen. Nahezu perfekt kopierten sie den Riegel der Meidericher aus dem Vorjahr. Mit sieben, acht Leuten wurde verteidigt und variabel, schnell und gefährlich gekontert. Im Tor der Gastgeber wuchs Manglitz jedoch über sich hinaus und wehrte reihenweise Scharfschüsse der Hannoveraner ab, wobei Gräber (15.), Bandura (25.) und Rodekamp (36.) am besten zielten. Herausragend war die Leistung des Ex-Meiderichers Gräber, der glänzend Regie führte.
Meiderich war bereits im ersten Durchgang feldüberlegen, ohne zu überzeugen. Doch einige Rotationen machten sich nach der Pause positiv bemerkbar. So steigerten sich Nolden gegen Gräber, Lotz als Stopper und Krämer als Spitze in gorßartige Leistungen hinein. Somit war das Können Podlaslys im 96-Kasten gefragt. Beschäftigt wurde der Keeper vorwiegend von Krämer und Schmidt, wogegen Versteeg und Gecks enttäuschten. Hannover war kaum noch zu konstruktiven Gegenzügen fähig, hatte aber in der 82. Minute Pech, als Sabath auf der Torlinie klärte. Ein Remis hätte 96 verdient gehabt.

Die Spielstatistik MSV Duisburg - Hannover 96

Meidericher SV

-

Hannover 96

1:0 (1:0)

Bundesliga 1964/1965, 10. Spieltag
07.11.1964, 14:30 Uhr
15.000 Zuschauer
Schiedsrichter: Ewald Regely (Berlin)
Tore
1:0 Ludwig Nolden 8. (Foulelfmeter, Laszig an Gecks)