Bundesliga

Spielbericht & Statistiken

Glückaufkampfbahn (Gelsenkirchen) · Zuschauer: 30.000 · Schiedsrichter: Erwin Sturm

» Rückspiel: TSV 1860 - Schalke 3:1

2:2
(1:1)

Viel Leerlauf im Angriff

Zu einem Klassestopper herangereift: Willi Schulz
Zwar schossen beide Teams jeweils zwei Treffer, doch insgesamt blieben die Sturmleistungen Stückwerk.
Während sich bei Schalke immerhin der zweifache Torschütze Koslowski, nach überstandener Vier-Wochen-Sperre, und Libuda förmlich zerrissen, fielen die Mitspieler in Mittelfeld und Angriff doch reichlich ab. Auch die Löwen hatten mit Grosser und dem zurückhängenden Steiner vorn gerade einmal zwei echte Aktivposten. Auch bei ihnen waren mit Kohlars, Brunnenmeier und dem indisponierten Heiss drei Ausfälle zu beklagen. Dafür stand beidseitig die Abwehr recht sicher, während die Torhüter mindestens bei je einem Treffer nicht so gut aussahen.
Die Münchener hatten im Mittelfeld aufgrund der starken Gestalter Zeiser und Luttrop durchweg Vorteile. Ihre Gegenüber Kleina, Nowak und der zurückhängende Kreuz kamen da läuferisch und aufgrund ihrer Fehlpässe nicht mit. Geschossen wurde im ersten Durchgang anfangs zu ungenau (Brunnenmeier, Kohlars, Nowak, Heiß). Nach einer Kreuz-Flanke plus Bechmann-Weitergabe kam Radenkovic nicht rechtzeitig aus seinem Kasten und Koslowski spitzelte die Kugel ins Tor (34.). Der erste Ausgleich gelang Grosser nach einem Freistoß Zeisers, der in die lange Ecke traf (41.). Koslowskis zweites Tor war ein schöner Schuss vom linken Strafraumeck (49.), doch das mögliche 3:1 vergab der Stürmer in zwei Szenen gegen den nun tollen 1860-Keeper. Als dann Herrmann den Elfer in der 70. Minute aufreizend lässig verschossen hatte und auch kurz darauf an Radenkovic aus fünf Metern scheiterte, nutzten die Löwen eine ihrer letzten Chancen zum verdienten Ausgleich. Steiners “Roller” ging allerdings auf Mühlmanns Kappe (75).

Reservebank


leider keine Daten vorhanden
leider keine Daten vorhanden

 Trainer


Max Merkel
Spieltag

13. Spieltag

Samstag, 28.11.1964 Braunschweig2:0K´lautern
Samstag, 28.11.1964 FC Köln3:0Hamburg
Samstag, 28.11.1964 Neunkirchen2:1Hannover
Samstag, 28.11.1964 Nürnberg1:0Dortmund
Samstag, 28.11.1964 Schalke2:2TSV 1860
Samstag, 28.11.1964 Stuttgart1:2Frankfurt
Samstag, 28.11.1964 Hertha BSC2:1Karlsruhe
Samstag, 28.11.1964 Bremen1:0Meiderich

„Er ist vor Schwäche gefallen.”

— Leverkusens Trainer Christoph Daum zur mit Gelb bestraften Strafraumschwalbe von Zé Roberto