Von bislang sechs Heimspielen dieser Saison hatten die Frankfurter gerade einmal eines gewonnen. Dabei blieb es auch in der Zitterpartie gegen den Namensvetter.
Lange Zeit taten sich die Hausherren gegen die stabile Abwehr der Niedersach-sen überaus schwer. In der ersten halben Stunde fand Frankfurt keinen Pfad durch die von Kaack gut organisierte Abwehr. Huberts bemühte sich zwar, seine Spitzen bestmöglich zu bedienen, doch Kraus, Stein und Schämer waren zu umständlich, zu leicht auszurechnen. Einzig ein Huberts-Schuss sorgte für Aufmerksamkeit (31., übers Tor). Kurz vor der Pause gelang Stein allerdings ein feiner Pass in den Strafraum und Stinka vollendete (45.).
Sieben Minuten nach der Pause war es der andere Läufer der Hessen, Blusch, der ebenfalls ein Zuspiel in den Sechzehner mitnahm und die Kugel über den entgegenspringenden Jäcker hinweg ins Netz lupfte (52.). Auswärts waren die Frank-furter schon öfter in der Lage, einen solchen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Gegen die kampfstarken Braunschweiger, die in Ulsaß und Krafczyk zwei äußerst rege Verbinder besaßen, wurde indes hinten nicht eng genug markiert. So verkürzte Ulsaß bereits in der 54. Minute auf 1:2 nach einem Krafczyk-Steilpass. Sechs Minuten später ließ Loy einen Scharfschuss von Schmidt abprallen, den Gerwien aufnahm und im Nachschuss verwertete (60.). Die verunsicherten Gastgeber, denen die 2:0-Führung so schnell wieder entglitten war, hatten in der Schlussphase alle Hände voll zu tun (vor allem Keeper Loy), um gegen die konditions- und zuletzt auch spielstarken Braunschweiger nicht noch das 2:3 zu kassieren.