Ein Doppelschlag von Brungs-Wosab nach knapp 75 Minuten verwarf die letzten Hoffnungen der Badener in dieser lange Zeit auf der Kippe stehenden Partie.
Frech spielten die Gäste bereits in der Anfangsphase auf. Marx, Saida und Cieslarczyk waren im Mittelfeld die Aktiv-posten, während sich Madl in der Spitze als Rammbock und gefährlicher Schütze bewährte. Wild hatte indes mit seinem Knaller in der 10. Minute, den Wessel gerade noch an die Latte lenken konnte, die beste Chance und Wolfgang Paul musste einen abgefälschten Schuss von Berking von der Torlinie kratzen (18.). Dann zirkelte Berking einen Eckball an die Latte und Cieslarczyk drückte den Abpraller zum 1:0 für den KSC über die Linie (21.) Als Brungs jedoch Witlatschil erstmals entscheidend entwischte und Wosab auflegte, waren die Borussen auch endlich im Spiel (28.). Das 2:1 machte der BVB-Mittel-stürmer nach einer Cyliax-Freistoß-Vorlage dann selbst per Kopf (34.).
Dortmund beherrschte die Partie auch nach dem Wechsel eindeutig, musste vor den schnellen KSC-Kontern aber immer auf der Hut sein. Doch das stete Anrennen der geduldigen Borussen sollte sich auszahlen. Der Doppelschlag von Brungs (73.) und Wosab (74.) bedeutete somit die Vorentscheidung, obwohl das 1:4 Wosabs irregulär war, denn der Ball war durchs Außennetz ins Tor gelangt. Schiedsrichter Sparing nahm seine Entscheidung allerdings nicht zurück. Kurz vor dem Abpfiff legte Brungs den Karslruhern sein drittes Ei ins Nest. Alleine durchgebrochen lupfte er die Kugel über den herauslaufenden Manfred Paul geschickt ins Nest. Der BVB-Sieg war um einige Tore zu hoch ausgefallen, denn der KSC spielte passabel.