Eine bis zum Abpfiff spannende, teils gar hochklassige Partie wurde durch einen Fehler des bis dahin vorzüglichen Eintracht-Torwarts entschieden.
Mit einem solch faszinierenden Angriffs-wirbel der Schwaben in der ersten halben Stunde der Partie hatte die Eintracht wohl kaum gerechnet. Ständige Positions-wechsel unter den fünf Angreifern; Offensivverteidiger, die den Namen auch verdienten und eine ständig für Nachschub sorgende Läuferreihe prägten das flotte VfB-Spiel. Höller war nach fünf Minuten noch an Loy gescheitert, doch eine Minute später traf der flinke Rechtsaußen nach einem Reiner-Zuspiel. Weitere tolle Torszenen überstanden die Hessen vor allem, weil Loy über sich hinauswuchs und gegen die schussfreudigen Geiger, Wanner und Höller parierte. Als Lindners Rückgabe auf Sawitzki in der 25. Minute jedoch zu kurz geriet, war Wanner zur Stelle: 2:0. Bis auf Solz, dem beweglichen Techniker, und mit Abstrichen Stein, enttäuschte der Eintracht-Angriff. Das 1:2 gelang Solz aus spitzem Winkel nur, weil Sieloff (mit Magenproblemen aufgelaufen) am Ball vorbei schlug (33.).
Das kraftraubende Offen-sivspiel der ersten Hälfte konnte der VfB nach der Pause nicht mehr aufrecht erhalten. Obwohl der angeschlagene Lindner nur noch mit halber Kraft weitermachte, dominierte nun die Eintracht. Nun musste Sawitzki oftmals sein Kön-nen zeigen, denn Lechner, Stein und Stinka schossen gefährlich. Überwinden konnte den Torwart indes nur Solz per Freistoß ins lange Eck (86.). Doch dann verlor Weber den Ball an Reiner und Loy ließ sich von einem haltbaren Flachschuss des Stürmers überrumpeln (88.), und der Klassenerhalt des VfB war dadurch so gut wie gesichert.