Bundesliga

Spieltag

Spielbericht 1. FC Kaiserslautern - FC Schalke 04

Schalke selbst gegen zehn Pfälzer ohne Chance

Brillierte nicht nur mit einem tollen Solo vor dem 3:0: Jürgen NeumannBrillierte nicht nur mit einem tollen Solo vor dem 3:0: Jürgen Neumann

Nach zehn Minuten verletzte sich FCK-Verteidiger Schwager so schwer, dass die Lauterer praktisch zu zehnt weiterpielen mussten. Schalke nützte das wenig.
Bevor Mittelstürmer Richter für den angeschlagenen Schwager dessen Verteidiger-posten übernahm, gelang ihm in der vierten Minute die 1:0-Führung für sein Team. Dann ging er als Schatten Libudas nach hinten und bewältigte seine Aufgabe vorzüglich. Hilfreich war natürlich, dass vor ihm eine Läuferreihe mit Neumann, Schneider und Wrenger agierte, die einen glänzenden Tag erwischte und das Gros der Schalker Angriffsversuche eliminierte. Im Tor der Pfälzer stand in dieser Saison zudem erstmals wieder Strich, der sich schon in der letzten Saison regelmäßig mit Schnarr abwechselte und ebenfalls einen prächtigen Saisoneinstand feierte. Im Angriff machte der überall in vorderster Linie für Unruhe sorgende Leydecker für Furore, dem nach zwölf Minuten zudem der Treffer zum beruhigenden 2:0-Vorsprung gelang. Das dritte Tor - ebenfalls noch vor der Pause - bereitete Neumann mit einem sehenswerten Alleingang über nahezu das gesamte Spielfeld vor, den Spiel-macher Kapitulski nur noch abzuschließen brauchte (42.).
Schalke enttäuschte einmal mehr maßlos. Das Spiel der Knappen war viel zu behäbig, zu sehr in die Breite angelegt und stellte die zehn gesunden Pfälzer vor keine Probleme. Außer einigen kleinen, netten Einzelaktionen von Herrmann und Libuda hatten die Gäste offensiv wenig zu bieten, zumal mit Willi Schulz ein wichtiger Pfeiler der Abwehr verletzungsbedingt fehlte. In dieser Form war für Schalke auf dem Betzenberg jedenfalls kein Blumentopf zu gewinnen.

Die Spielstatistik 1. FC Kaiserslautern - FC Schalke 04