Im Vorjahr waren die Frankfurter bereits 0:3 gegen den KSC auf eigenem Platz untergegangen. Diesmal waren die Badener noch torhungriger.
Nach 15 Spielminuten lagen die Hessen bereits 0:4 zurück und hatten zudem ihren Stopper Landerer durch einen Wadenbeinbruch verloren. Da sich Eintracht-Kapitän Höfer im Abschlusstraining verletzte, musste sich der bundesligaunerfahrene Kübert um KSC-Rechtsaußen Cieslarczyk kümmern und wurde nach allen Regeln der Kunst vom Ex-Nationalspieler vorgeführt. Zudem gelang den Karlsruhern alles, was sie anpackten. Vorwiegend mit Distanzschüssen versuchten sie ihr Glück und trafen fast immer ins Schwarze. Zaczyk eröffnete den Torreigen in der vierten Minute. Eine Minute später verletzte sich Landerer, wurde kurz behandelt, humpelte zehn Minuten im Angriff herum, brach dann zusammen und musste auf der Trage vom Platz getragen werden. Inzwischen stand es bereits 4:0 für die schießwütigen Gäste durch einen indirekten Freistoß von Wild (6.) und zwei Treffern des furios aufspielenden Cieslarczyk (12. und 13.). Torwart Loy war dabei einerseits zu bedauern, anderseits versuchte er auch gar nicht erst einen dieser Schüsse abzutöten. Vor der Pause legte Wild noch zum 5:0 nach (30.).
Die Eintracht-Kicker kämpften zwar tapfer, doch ihnen gelang an diesem Tag nichts. Selbst Huberts versiebte einen Strafstoß, den Paul hielt. Besser machte es Witlatschil, der mit seinen beiden Elfern (53., 84.) die Sieben vollmachte. Zudem trafen Cieslarczyk, Geisert und Trimhold noch das Holz. Ein kurioser Kick, in dem der KSC beliebig traf und die Eintracht mit fliegenden Fahnen unterging.