Während Hannover 96 im Nieder-sachsenstadion die Anfangs- und Schlussviertelstunde bestimmte, gab es in der Zwischenzeit offensiven Leerlauf bei den Gastgebern.
Ein Start nach Wunsch für die Kicker aus der niedersächsischen Hauptstadt. Drei Minuten waren gespielt, da faustete Eintracht-Keeper Jäcker einen Eckball vor die Füße von Rodekamp. Der Torjäger nahm die Einladung an und knallte das Leder zum 1:0 ins Netz. Angriff auf Angriff rollte eine Viertelstunde lang auf das Braunschweiger Tor zu, wobei Bandura die größte Chance auf eine Resultatsverbesserung vergab, indem er die Kugel über das leere Tor köpfte (14.). Dann setzten sich vor allem Schmidt und Bäse im Mittelfeld immer besser durch und trieben die Gäste vehement an. Dulz glich bereits in der 20. Minute aus, als Podlasly den Ball beim Herauslaufen fallen ließ. Hannover stand zwar in der Abwehr recht sicher, doch die Zuspiele in den Angriff hatten eine hohe Fehlerquote. Zudem scheiterten Heiser und Bandura am aufmerksamen Jäcker.
Nach dem Wechsel schwang sich Eintracht-Neuerwerbung Ulsaß zum überragenden Akteur auf. Zwei Mal verfehlte er das Tor der Gastgeber äußerst knapp (50. und 51.), doch in der 53. Minute markierte der Verbinder mit einem präzisen Schuss das 2:1 für die konzentrierteren Gäste. Erst in der Schlussphase schwangen sich die 96er noch einmal zu schwungvollem Offensivspiel auf. Besonders Heiser brach immer wieder über den rechten Flügel durch. Eine abgefälschte Vorlage des Rechtsaußen landete in der 80. Minute bei Kanonier Rodekamp, der per Flachschuss den Ausgleich markierte. Einen letzten Gewaltschuss Rodekamps meisterte Jäcker jedoch (88.) und rettete das insgesamt verdiente Remis.