Die Braunschweiger erwiesen sich für den favorisierten Club als überaus unangenehmer Gegner, denn es galt einen Zwei-Tore-Rückstand aufzuholen.
Zwar nahmen die Kicker von der Noris das Heft sogleich in die Hand, doch die Eintracht-Deckung erwies sich als äußerst schwer zu umspielendes Bollwerk mit einem Torwart Jäcker, der sich in glänzender Verfassung präsentierte. Wie aus dem Nichts warf ein Braunschweiger Doppelschlag den Club zurück. Ein Scharfschuss von Ulsaß, der Leupold arge Probleme bereitete, krachte gegen die Latte und Wuttich köpfte den Abpraller ein (32.). Ulsaß kam nach dem Anstoß sofort wieder in Ballbesitz, setzte Hosung ein, dessen Volleyschuss zum 2:0 im Netz zappelte (33.). Zwei Minuten später wurde Heiner Müller im Strafraum zu Fall gebracht, doch Jäcker parierte den scharf ins Eck geschossenen Elfer sensationell.
Mittelstürmer Strehl, neben Reisch spielbestimmende Figur beim ständig drängenden FCN wurde in der 55. von seinem Gegenspieler Peter Kaack elfmeterwürdig gefällt. Erneut trat Reisch an, suchte sich diesmal die andere Ecke aus und traf. Der Schock nach dem Rückstand war nun völlig verdaut. Die Außen Allemann und Greif tauten auf und rissen immer wieder Löcher in die Eintracht-Abwehr. Nach einem Steilpass von Heiner Müller kam Allemann in Schussposition und verwandelte trocken zum überfälligen Ausgleich. Die Club-Chancen häuften sich, die Jäcker-Paraden ebenso. In der 81. Minute war er jedoch geschlagen. Strehl brach unnachahmlich durch und überlistete Jäcker mit einem Kunstschuss. Nürnberg zeigte erneut Schwächen in der Abwehr, konnte sich aber auf den Sturm verlassen.