Bundesliga

Spieltag

Spielbericht MSV Duisburg - 1. FC Kaiserslautern

Manglitz-Fehler brachten Lautern heran

Präsentierte sich in den Schlussminuten als kaltblütiger Vollstrecker: Manfred RummelPräsentierte sich in den Schlussminuten als kaltblütiger Vollstrecker: Manfred Rummel

Doll war die Vorstellung der beiden umständlich agierenden Teams nicht. Zudem begünstigten unnötige Fehler die Tore.
Es dauerte nicht lange, da war klar, dass die Pfälzer auf ein Unentschieden aus waren. Zu Beginn noch mit einem 4-2-4-System agierend, zogen sich die Gäste alsbald mit acht Feldspielern am eigenen Strafraum zusammen, um die Räume für die planlosen Meidericher noch enger zu machen. Zudem versuchten die Gastgeber im ersten Durchgang das Kaiserslauterner Bollwerk meist nur mit vier Angreifern unter Druck zu setzen, was den Gästen die Sache merklich vereinfachte. Die erste Halbzeit verlief somit nahezu ereignislos. Das 0:0 entsprach dem mäßigen Spielverlauf punktgenau.
Nach dem Seitenwechsel unterstützte Stopper Lotz vermehrt die Angriffsbemühungen seines Teams und der Druck nahm merklich zu. Es dauerte allerdings bis zur 69. Minute, ehe es erstmals hinter Schnarr einschlug. Eine kurze Ecke von Rühl auf Krämer, dessen Flanke Lotz einköpfte, brach den Bann. Drei Minuten später war erneut eine kurze Ecke Ausgangspunkt für einen Treffer. Diesmal bereiteten Rühl und Versteeg vor, dessen scharfe Flanke van Haaren im Fallen verwertete (72.). Endlich wurden danach auch die bislang destruktiven Lauterer tätig. Klimaschefski und Schneider kurbelten an und bereiteten die Tore zum Ausgleich in den Schlussminuten vor. Allerdings half Manglitz tatkräftig mit. Zuerst ließ der Tormann eine Flanke Schneiders passieren und Rummel kickte ein (75.). Dann ließ der Lange einen Klimaschefski-Schuss fallen und erneut war Rummel zur Stelle (80.). Damit war der MSV-Sieg vertan.

Die Spielstatistik MSV Duisburg - 1. FC Kaiserslautern