Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Karlsruher SC - Eintracht Frankfurt

Karlsruhe stark wie nie

Bei drei Treffern der Mann für die Vorlage: Hans CieslarczykBei drei Treffern der Mann für die Vorlage: Hans Cieslarczyk

Die Steigerung des KSC in den Vorwochen war unverkennbar. Gegen eine wahrlich nicht enttäuschende Frankfurter Eintracht lieferten die Badener dann ihren bislang besten Saisonauftritt ab.
Eine weitere Besonderheit kam hinzu: erstmals spielte der KSC zum dritten Mal in Folge mit der gleichen Elf. Nach einem Pfostenschuss in der zweiten Spielminute durch Wild erspielte sich die Eintracht zwar ein optisches Übergewicht, doch die von “Jupp” Marx erneut hervorragend organisierte Deckung der Badener hatte die Gäste-Spitzen spätestens ab dem eigenen Strafraum sicher im Griff. Cieslarczyk und Wild initiierten zudem durch ihr gekonntes Steilspiel aus der Tiefe gefährliche Konter. Eine Pass in die Gasse von Cieslarczyk, den Wild per Drehschuss verwertete, brachte dann auch noch vor der Pause die nicht überraschende Führung der Karlsruher (32.).
Ähnlich auch das Bild nach der Pause. Die Eintracht hatte im Mittelfeld Vorteile, doch sobald es konkret in Richtung KSC-Tor ging, stockte der Frankfurter Motor. Als Huberts in der 73. Minute freistehend die beste Chance der Gäste vergeben hatte, schlug das Roth-Team endgültig zu. Ein Doppelschlag des jungen Läufers Dürrschnabel führte zur Vorentscheidung. Zuerst setzte er eine Berking-Hereingabe per Direktabnahme in die Maschen (78.), dann nutzte Dürrschnabel eine weiteres Cieslarczyk-Zuspiel zum 3:0 (82.). Beim 4:0 hatte Berking seinen besten Auftritt. Der Rechtsaußen ließ nicht nur einige Frankfurter Feldspieler bei seinem Solo aussteigen, sondern umkurvte auch noch Torwart Loy (88.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Hessen längst resigniert. Coach Elek Schwartz: “Ein Spiel ist nicht nur durch technische Tricks zu gewinnen.”

Spielstatistik Karlsruher SC - Eintracht Frankfurt