In der dritten Spielminute prallte KSC-Verteidiger Horst Saida mit Joachim Bäse zusammen und verletzte sich schwer am Knie, dass er nach 21 Minuten den Platz endgültig verlassen musste. Dieses Handicap war vorentscheidend.
Dennoch gelang es den drückend überlegenen Gastgebern in der ersten Halbzeit nicht, den Ball im Tor der Badener unterzubringen. Der KSC hatte allerdings auch bis auf Berking und Kentschke sein gesamtes Offensivpersonal vor den eigenen 16er zurückgezogen und die Räume für Ulsaß & Co. überaus eng gemacht. Zudem stand mit Manfred Paul ein guter Schlussmann zwischen den Pfosten, Marx überzeugte erneut als Ausputzer, Rauh gewann das Duell gegen Ulsaß deutlich und Witlatschil zeigte dem Debütanten Krause im Sturmzentrum dessen Grenzen auf. Dennoch hatte die Eintracht noch vor dem Seitenwechsel genügend Chancen, in Front zu gehen. Maas scheiterte am Pfosten (6.), Schmidt schoss knapp vorbei und Krause scheiterte drei Meter vorm Tor an Paul. Zudem strichen einige Fernschüsse von Bäse und Rinas oft knapp am KSC-Kasten vorbei.
In der 61. Minute lag der Ball allerdings erstmals im Netz der Gäste. Bäse hatte den Linksaußen steil geschickt, der mit einem platzierten Schrägschuss traf. Den Doppelschlag machte Krause, ansonsten wenig auffällig, zwei Minuten später perfekt. Erneut hatte Bäse vorbereitet. Die Karlsruher hatten Cieslarczyk für Saida auf die Verteidiger-Position zurückgezogen, doch Maas versetzte den Ex-Nationalspieler fast nach Belieben. Außer einigen guten Ansätzen hatten die Gäste offensiv ansonsten nichts zu bieten. Die Eintracht-Abwehr wurde nicht gefordert, so dass der Sieg nie in Gefahr geriet.