Leidlich versuchten beide Teams mit dem unwirtlich harten, von einer dünnen Schneedecke überzogenen Geläuf klarzukommen. Torchancen gab es dennoch reichlich - mit geringem Erfolg.
Ob die beim HSV fehlenden Uwe Seeler, Willi Giesemann und Gert Dörfel aus den zweifelsohne vorhandenen Einschussmöglichkeiten, die sich das Team erspielte mehr gemacht hätten, sei dahingestellt. Pohlschmidt, Bernd Dörfel, Wulf und Peltonen bekamen die Kugel jedenfalls nicht über die Torlinie des Eintracht-Gehäuses. Umständlich, unentschlossen und vom Pech verfolgt, machte der HSV-Sturm im Angriff falsch, was falsch gemacht werden konnte. Dabei wirkte die Frankfurter Defensive nicht immer sicher. Lutz und der allgegenwärtige Höfer bügelten zwar eine Menge Fehler ihrer Nebenleute aus, doch bei den Pfostenschüssen von Pohlschmidt (32.) und Peltonen (76.) wären auch sie machtlos gewesen.
Frankfurt hatte auf Lechner verzichtet, dessen Posten Edelreservist Stinka nicht zu füllen vermochte. Doch auch Trimhold, Grabowski, Bechthold und Huberts blieben im Strafraum des Gegners ohne Erfolg. Besser machte es der schnelle, bewegliche Wolfgang Solz, einer der Spieler, die nicht am laufenden Meter mit der eigenen Balance kämpfen musste. Als Schnoor ein Gewaltschuss Grabowskis toll abwehrte und Kurbjuhn im nachsetzenden Gewirr der Beine nochmals abblockte, fiel der Ball in halbrechter Position vor die Füße von Matchwinner Solz, der die Situation bestens erfasste und irgendwie ins Netz traf (72.). Bei einer weiteren Möglichkeit tat es Solz jedoch seinen Sturmkollegen gleich und scheiterte an Schnoor. Ein torloses Remis wäre auch stimmig gewesen.