Bundesliga

Spieltag

Spielbericht 1. FC Kaiserslautern - MSV Duisburg

Lautern im Mittelfeld stark verbessert

Dreh- und Angelpunkt im Lauterer Mittelfeld: Otto GeisertDreh- und Angelpunkt im Lauterer Mittelfeld: Otto Geisert

Dank einer guten Leistung ihres linken Läufers Otto Geisert boten die Pfälzer den spielstarken Gästen im Mittelfeld erfolgreich Paroli. Auch im Abschluss hatte der FCK letztlich die Nase vorn.
Durch die Präsenz im Mittelfeld mit dem wuchtigen Neumann und “Laufwunder” Geisert wirkten die FCK-Angriffe zielstrebiger als in den letzten Partien der Pfälzer. Der MSV sah sich somit genötigt, immer wieder Stürmer zur Defensivarbeit zurückzuziehen und vernachlässigte anfangs eigene Offensivbemühungen. Die Spitzen der Gastgeber, vor allem Reitgaßl und Leydecker, aber auch der etwas dahinter agierende Kapitulski hatten allesamt einen schwachen Tag erwischt. Torchancen blieben somit trotz der guten Aufbauarbeit Mangelware. Nur bei Schüssen der konternden MSVer durch Rühl und Lotz, sowie einem Braner-Geschoss mussten die beiden Torhüter Schnarr (solide) und Manglitz (unsicher) eingreifen.
Meiderich verließ sich auch nach dem Seitenwechsel auf seine Achse Müller-Krämer, über die sich die Gegenzüge häuften. Das Zielwasser schienen die Gäste jedoch an der Wedau vergessen zu haben, denn Schnarr brauchte sich kaum auszeichnen. Die größte Möglichkeit siebte Rühl aus kurzer Distanz nach Vorarbeit Krämers über den Kasten (76.). Einmal hatte der Lauterer Kapitulski auf der Gegenseite dann doch noch einen guten Pass im Petto. Wrenger nutzte das Zuspiel als er sah, dass Manglitz zu weit vor seinem Tor stand, indem er die Kugel gekonnt über den MSV-Keeper zum Sieg-Treffer ins Netz hob (88.). Der MSV unterlag auch deshalb, weil die eigenen Torschüsse zu Wünschen übrig ließen und der FCK hinten stabil stand.

Die Spielstatistik 1. FC Kaiserslautern - MSV Duisburg