Lauterns Trainer Lorant hatte im Training zuletzt viel Wert auf die Verbesserung der Kondition gelegt. Ein erster Erfolg stellte sich gegen den Favoriten aus Köln ein.
Zu Beginn der Partie lief allerdings alles für die Domstädter, deren schnelle Kombinationen die Pfälzer arg beschäftigten. Kiefaber und Kostrewa hatte große Probleme mit den quirligen Außen Thielen und Hornig und Mittelstürmer Müller brachte die Gäste prompt nach 14 Minuten durch einen platzierten Schuss von der Strafraumgrenze in Führung. Kaiserslautern ließ sich auch danach kaum aus seiner verstärkten Defensiveinstellung locken. Kölns Angriffe liefen im weiteren Verlauf zu schematisch ab, denn es fehlten die Überraschungsmomente. Zudem erwies sich die Deckung der Gäste nicht als sattelfest, denn die Kopfballstafette über Geisert, Kapitulski und Rummel wurde nicht behindert und endete im Tor Schumachers (42.). Der Gegenangriff brachte durch einen Kopfstoß Krauthausens die Kölner jedoch erneut in Front (43.).
Rasant startete die Heimelf in den zweiten Durchgang. Ein Hammer von Reitgaßl landete bereits in der 46. Minute im Kasten der Gäste. Der überraschende Ausgleich lähmte die Knöpfle-Elf in der Folgezeit. Kapitulski und Wrenger prägten nun das Mittelfeldspiel und die Gäste-Abwehr wankte. Seinen Doppelschlag machte Reitgaßl in der 51. Minute perfekt. Weber, erstmals Kölner Kapitän, leistete sich einen Patzer, der Lauterer dribbelte sich in Schussposition und traf. Erst in der Schlussphase kamen die Gäste wieder auf, doch nun zeigte Torwart Schnarr seine Klasse, der einige “Unhaltbare” aus dem Viereck faustete. Konditionsstark hielt der FCK den Vorsprung.