In der Bundesliga bekam der Club gegen die Löwen bislang kein Bein an Deck. So auch in diesem Aufeinandertreffen, dass vor allem die Abwehrschwächen des Clubs aufdeckte.
Es war noch keine Minute gespielt, da wurde Luttrop vom langen Bein Popps gefällt. Den fälligen Strafstoß drosch Brunnenmeier humorlos unter die Latte (1.). Nürnberg wirkte danach geschockt und kam erst langsam in die Partie. Als Radenkovic Wild glaubte, festhalten zu müssen, zeigte Schiri Mathieu erneut auf den Punkt. “Radi” war beim Elfer zwar auf dem Weg in die richtige Ecke, doch der Schuss von Reisch war zu platziert (16.). Doch die Löwen wirkten nun reifer und hatten auch die besseren Einzelkönner. Das 2:1 in der 30. Spielminute durch Brunnenmeier fiel allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position nach einem Steilpass Konietzkas. Dieser Treffer traf die Clubberer allerdings ins Mark. Danach dominierten die 60er noch eindeutiger und deckten die Abwehrschwächen der Gastgeber, bei denen vor allem die Außenverteidiger enttäuschten, gnadenlos auf. Erneut setzte sich Brunnenmeier durch - diesmal gegen drei Gegenspieler - und überlistete auch den herauslaufenden Toth (38.).
Unverändertetes Bild auch nach der Pause. Die drei Angreifer Brunnenmeier, Konietzka und Grosser mischten die Club-Abwehr ein ums andere Mal auf und legten nach. Zuerst traf Konietzka noch den Pfosten (51.), doch als Popp der Ball abprallte, Brunnenmeier aufnahm und Konietzka einsetzte, vollendete der Ex-Dortmunder kaltblütig (58.). Mit dem überragenden Stopper Reich in der Defensivzentrale ließen die Gäste dann bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen.