Der Abstiegskampf hatte beim 1. FC Kaiserslautern deutlich seine Spuren hinterlassen. Spielerisch und kämpferisch waren große Teile des Teams den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Dennoch reichte es irgendwie zu einem Punktgewinn.
Während man die vorderere Sturmreihe mit Kaminke, Kapitulski und Braner sowie Verteidiger Kiefaber unter der Überschrift “Indiskutabel” ablegen konnte, stemmten sich vor allem Koppenhöfer und Schwager in der Hintermannschaft plus Reitgaßl und mit Abstrichen Geisert und Rummel hinter den Spitzen der drohenden Niederlage entgegen. Hannover beherrschte den Angriff der Gastgeber demzufolge recht sicher und hatte nur zu Beginn ein paar Probleme. Im Mittelfeld fütterten Gräber und Siemensmeyer eifrig ihre Spitzen, allerdings fehlte es den 96 an Konzentration vor dem FCK-Tor.
Zwei Rummel-Geschosse in den ersten Spielminuten ließen die Pfälzer noch in gutem Licht erscheinen, doch es war ein Strohfeuer. Möglichkeiten zum Führungstor gab es für die 96er vor der Pause genügend. Aber weder Gräber, noch der konditionsstarke, aber unglücklich agierende Rodekamp (14., 23) bezwangen Keeper Schnarr. Erst Fredy Heiser, der Kiefaber oft passierte, war nach 52 Minuten aus kurzer Distanz nach einer Freistoß-Flanke erfolgreich. Bis dahin wirkten die “Roten Teufel” ausgelaugt und matt. Im letzten Abschnitt der Partie blies die Lorant-Truppe dann doch noch zu einigen Attacken und hatte großes Glück, dass dem sonst souveränen Laszig in der 84. Minute der Ball an die Hand sprang. Kapitän Reitgaßl übernahm Verantwortung und traf zum glücklichen 1:1.