Auf vier Spieler der Neunkirchen-Schlappe verzichtete Club-Coach Csaknady und machte alles richtig. Andererseits war Tas auch kein bundesligareifer Gegner.
Als besonders wirkungsvoll stelte sich auf Seiten des Clubs die Hereinnahme von Gustav Flachenecker heraus, der gemeinsam mit den aufgedrehten Läufern Wild und Reisch die Angriffsreihe von Beginn an fleißig versorgte. Die Berliner versuchten zwar frech gegenzuhalten, waren aber spätestens nach dem 1:0 durch einen Brungs-Abstauber (16.) in der Abwehr mehr oder weniger überfordert. Nach dem von Leupold zum 1:1 abgefälschten Schuss Neumanns legten Reisch (30-Meter-Knaller, 28.) und Flachenecker (32., nach Strehl-Zuspiel) zum 3:1 nach. Dann scheiterte Usbeck zuerst per Elfmeter an Toth (35.), verkürzte aber noch vor der Pause auf 2:3 (43., von Wenauer abgefälscht).
Lange Zeit stand das Spiel nach der Pause allerdings nicht mehr auf der Kippe, denn Brungs per Flugkopfball (54.) und Flachenecker (63.) mit einem schönen Heber über die gesamte Tas-Abwehr hinweg erhöhten auf 5:2. Mit seinen Treffern vier und fünf stellte Brungs mit einem Distanzschuss (76.) und aus einem unübersichtlichen Gewühl heraus (85.) den 7:2-Kantersieg sicher. Zudem trafen Strehl und Allemann noch das Holz und Talaszus rettete einmal auf der Torlinie, während für die Berliner Engler eine Resultatsverbesserung verpasste. Ein echter Prüfstein für die Franken waren die Gäste indes nicht, von denen bestenfalls Fiebach, Szymaniak, Bäsler, Engler und Usbeck Bundesligaformat erreichten. So stellte Club-Coach Czaknady auch abschließend fest: “Die Berliner waren ein ganz netter Gegner...”.