Auf Braunschweiger Seite putze Matz, auf der des VfB Nationalspieler Sieloff hinten als freier Mann aus. Diese Absicherungen ließen nur wenig Torchancen zu.
Wenige Sekunden waren gespielt, da versuchte es Dulz mit einer Direktabnahme, jagte das Spielgerät aber knapp am Tor der Schwaben vorbei. In den nächsten 20 Minuten neutralisierten sich die Teams allerdings. Arnold bewachte Ulsaß messerscharf und wirkungsvoll; Dulz und Rinas hingen zu weit zurück und nur Gerwien sorgte ab und an bei der Eintracht für Gefahr. Auf der Gegenseite war Reiner zwar oft siegreich gegen Brase, aber dann meist ohne Anspielposition in der Spitze. Ausnahmen blieben ein Lattenknaller von Sieloff (21.) und eine kleine Drangphase der Hausherren kurz vor der Pause, die zwar für etwas Unruhe in der VfB-Deckung sorgte, aber erfolglos blieb.
Braunschweig kam auch etwas schwungvoller aus den Kabinen, doch Eisele rettete gegen einen Kopfstoß von Matz auf der Torlinie (51.). Vier Minuten später unterlief Waldner nach einer Gerwien-Flanke jedoch ein Handspiel im eigenen Strafraum. Ulsaß verwandelte den Elfer halbhoch nach heftigen VfB-Beschwerden, die darauf pochten, dass Waldner den Ball nicht berührt habe. Nach dem Rückstand wurde Arnold nach vorne beordert und Entenmann sowie der vorzügliche Huttary trieben die Gäste in Richtung Gleichstand. Als der aufgerückte Seibold flankte, Dulz per Kopf zu kurz abwehrte, war Huttary zur Stelle und schoss aus 20 Metern flach zum mittlerweile verdienten 1:1 ein (70.). Auch in der Restzeit blieben der VfB überlegen, hatte zwar Glück bei einem Gerwien-Konter (73.), aber auch Pech, als Meyer knapp vor Höller klärte (78.).