Es gibt immer wieder Auseinandersetzungen, in denen eine markante Persönlichkeit heraussticht. Hertha hat diesen Mann mit dem Brasilianer Marcelinho in seinen Reihen und hatte durch die beiden Tore des Angreifers zu guter Letzt die Nase vorn. Sein Tor in der 20. Minute ließ Hertha lange führen. Das Spiel fand hauptsächlich zwischen den 16m-Räumen statt. Nürnberg war zentral stärker, während die Berliner über die Außen Vorteile herausarbeitete. Vorne befand sich Gomis für den Club lange allein auf weiter Flur und wurde erst später durch Möckel unterstützt. Den Ausgleich erzielte jedoch Verteidiger Wiblishauser (59., van Burik fälschte noch ab), denn die beiden FCN-Stürmer konnten heute nicht überzeugen. Das Remis hielt aber nur eine Viertelstunde. Beim 2:1 durch Goor übersah Schiri Gagelmann zur Freude Herthas ein vorausgegangenes Preetz-Foul an Nikl. Marcelinhos zweites Tor beendete dann das Spiel mit einem 3:1 für die Spree-Kicker, die sich zuletzt bei ihrem Angriffs-Irrwisch aus Südamerika bedanken konnten - ohne ihn wäre es echt eng geworden.