Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Hertha BSC - FC St. Pauli

Schmeichelhafter Punkt für die Berliner

Schoss Herthas schmeichelhaften Ausgleich: Andreas SchmidtSchoss Herthas schmeichelhaften Ausgleich: Andreas Schmidt

In der Anfangsphase der Partie nahmen dank ihrer Zweikampfstärke die Hamburger Kiez-Kicker das Heft in die Hand. Hertha wurde überraschend zurückgedrängt und musste sich im eigenen Stadion gegen den Tabellenletzten auf spärliche Konter verlassen. Torchancen waren auf beiden Seiten dennoch vorerst Mangelware. Dardei (25.) und Rath (27.) waren die ersten Akteure, die die Torhüter zu Glanzparaden zwangen. Inzwischen konnte Hertha das Spiel ausgeglichener gestalten, ohne jedoch aufzeigen zu können, wer hier Heim- oder Auswärtsrecht hatte. Frisch motiviert ging Pauli nach dem Wechsel sogleich wieder in die Offensive und erzwang nach einem Baris-Schuss und einem Fiedler-Foul an Patschinski einen Elfmeter. Im zweiten Anlauf erzielte Meggle die Führung (50.). Zwölf Minuten später war es dann der agile Marcelinho, der einen schönen, über die linke Seite vorgetragenen Spielzug mit einem überlegten Linksschuss (wie immer) abschloss. Pauli schlug jedoch prompt zurück. Ein kurzes Dribbling an der Strafraumgrenze, ein Rechtsschuss ins lange Eck, und schon hatte Rath die erneute Führung erzielt (63.). Hertha bemühte sich zwar nun intensiver um den wiederholten Ausgleich, musste jedoch bis fünf Minuten vor Schluss warten, ehe Schmidt einen der wenigen gefährlichen Angriffe erfolgreich abschließen konnte. Resümierend hätte Pauli aufgrund einer starken Gesamtleistung den Sieg eher als die recht planlos agierenden Berliner mitnehmen können.