Bundesliga

Spieltag

Spielbericht VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund

Wolfsburg vergab den verdienten Sieg

Seine Flanke wurde ein Tor: Jörg HeinrichSeine Flanke wurde ein Tor: Jörg Heinrich

Das bester Auswärtsteam gegen den Favoritenschreck. Doch zu Beginn wurde erstmal der VfL erschreckt. Heinrichs lange Flanke flog nämlich schon in der 3. Spielminute ins Tor von Oldie Reitmaier. Koller hatte den Keeper irritiert, sodass das Leder seinen etwas absurden Weg ins Toreck fand. Auch danach war der BVB spielbestimmend, da sich die Wölfe durch Fehlpässe das eigene Aufbauspiel versauten. Erst nach und nach wurden die Spielzüge der Gastgeber präziser. Tormöglichkeiten (15. und 21.) landeten in der Regel bei Maric, der von Wörns kaum gebremst werden konnte. Wäre Lehmann nicht jeweils auf dem Posten gewesen - auch Munteanu und Kühbauer testeten ihn mit Fernschüssen - hätten die Wolfsburger nicht bis zur 36. Minute warten müssen, bis der Ausgleich gelang. Maric verwandelte den fälligen Foulelfmeter (von Evanislon an Munteanu verursacht) souverän. Dortmund wurde immer schlechter, selbst die Abwehr hatte regelmäßige Aussetzer. Doch weder in der Restspielzeit der ersten Halbzeit, noch bei den vielfältigen Tormöglichkeiten im zweiten Durchgang konnte der VfL-Angriff Lehmann überwinden. Dabei wurde bis vor das BVB-Tor flott kombiniert, doch der Nationalkeeper hatte einen guten Tag und vollbrachte seine beste Tat gegen den frei vor ihm auftauchenden Klimowicz. Wolfsburg verlor unnötig zwei Punkte gegen die maßlos enttäuschenden Borussen-Stars.

Spielstatistik VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund