Bundesliga

Spieltag

Spielbericht SC Freiburg - VfL Wolfsburg

Ersatzmann Reus rettete den SC-Punkt

Brachte die VfL-Angreifer zum Verzweifeln: Timo ReusBrachte die VfL-Angreifer zum Verzweifeln: Timo Reus

Die Niedersachsen hatten zuvor in der Bundesliga noch nicht in Freiburg gewonnen. Dass es auch in dieser Saison nicht gelang, hatte mehrere Gründe. Vorweg: Die Chancenverwertung. Kaum eine VfL-Offensivkraft, sei es Ponte, Maric oder Petrov konnte seine Möglichkeiten nutzen. Kaltschnäutzigkeit, Konzentration oder Zielsicherheit fehlten den Angreifern schon im letzten Spiel gegen Dortmund, so auch in Freiburg. Dabei hatte das Team den Gegner in dessen Stadion bei durchgängigem Regen und tiefem Geläuf durchweg gut im Griff. Der SC erkannte schnell die Wölfe-Überlegenheit an und verlegte sich aufs (seltene) Kontern. Erst nach dem Wechsel konnte Freiburg über sein Kurzpassspiel die ein oder andere gefährliche Situation vor dem Reitmaier-Tor entwickeln. Doch auch die 2. Halbzeit wurde letztlich klar von den Wölfen bestimmt. Besonders in diesem Durchgang zeichnete sich neben den sonstigen VfL-Unzulänglichkeiten vor dem Tor Ersatzkeeper Reus aus, der reihenweise Glanzparaden ablieferte und die gegnerischen Angreifer zum Verzweifeln brachte. Somit glückte dem ersatzgeschwächten Sportclub (ohne Diarra, Coulibaly, Golz und Tanko) ein schmeichelhafter Punktgewinn. Der VfL verlor zwei Zähler und Angreifer Maric für mehrere Wochen durch Verletzung.