Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Hertha BSC - 1. FC Kaiserslautern

Der Alves-Tag

Nicht zu stoppen: Alexandre AlvesNicht zu stoppen: Alexandre Alves

Der Start des neuen Hertha-Trainers Falko Götz konnte sich mittlerweile mehr als sehen lassen. Nun gab's noch einen drauf. Doch auch für den meist unter Wert spielenden Brasilianer Alex Alves war es ein besonderer Tag. Götz brachte die Motivation in das Hertha-Team zurück und Alves wirbelte den FCK so dermaßen durcheinander, dass den Pfälzern Hören und Sehen verging. Für Otto Normalverbraucher wie ich es bin sind das nachvollziehbare Phänomene. Für Trainer wie Andi Brehme war das wohl eher erschreckend. Hertha wirbelte unverhofft und die schon verletzungsgeplagten Lauterner suchten verzweifelt nach Konzepten der Gegenwehr. Planlos. Zwar gab es eine Phase (nach ca. 30 Minunten), wo etwas Hoffnung aufkeimte (es stand erst 0:1 und zwei Chancen waren erarbeitet), doch danach nahmen die Berliner keine Rücksicht mehr. Dank Alves, der sensationell trickste und vorbereitete, dank Preetz, der energisch vollstreckte und dank Marcelinho, der Tor Eins und Fünf für Hertha erzielte und immer für eine Überraschung gut war. Für die Gäste war in dieser Form nicht mal ein UI-Cup-Platz absehbar. Für Hertha nach oben einiges mehr möglich.

Spielstatistik Hertha BSC - 1. FC Kaiserslautern