Bundesliga

Spieltag

Spielbericht 1. FC Köln - Hertha BSC

Das ersehnte Tor war zuwenig

Traf nach 1.034 torlosen Minuten für den FC: Thomas CichonTraf nach 1.034 torlosen Minuten für den FC: Thomas Cichon

Der Bann wurde gebrochen, doch der Negativ-Rekord erreicht. Nach 1.034 torlosen Minuten schoss Kölns Abwehrrecke Thomas Cichon in der 75. Spielminute gegen Hertha BSC das lang ersehnte Tor. Doch es reichte zuletzt nur zu einer Punkteteilung. Viel zuwenig für den abgestürzten Traditionsclub aus der Domstadt. Das Team begann auch äußerst nervös und Hertha bestimmte das Spiel vor dem Wechsel weitestgehend. Belohnt wurden die Berliner für ihren allerdings auch nur mittelmäßigen Kick mit einem Kopfballtor (!) von Beinlich (12.), was die Kölner mit noch mehr Fehlpässen und sonstigen technischen Mängel quittierten. Da die Männer von der Spree mit weiterem Offensivspiel auch nicht sonderlich viel am Hut hatten, dröhmelte die Partie ohne Höhepunkte, nur von der Pause unterbrochen, in die 2. Hälfte hinein. Doch Trainer Funkel versuchte mit den neuen Angreifern Timm und Kurth den Umschwung. Mehr als das besagte Cichon-Tor sprang zwar nicht dabei heraus, es zeigte sich indes in den letzten zwanzig Minuten ein etwas befreiter aufspielender 1. FC Köln, dem in dieser Phase einzig die Durchschlagskraft im Sturmzentrum abging. Dennoch war der Abstieg der Westdeutschen bei nunmehr neun Punkten Rückstand wohl in trockenen Tüchern. Nachtrag: Leider musste Nationalspieler Marko Rehmer mit einem Außenbandabriss früh das Feld verlassen.