Bundesliga

Spieltag

Spielbericht FC St. Pauli - SC Freiburg

Freiburg kam noch gut davon

Der einzige Freiburger in Bestform: Richard GolzDer einzige Freiburger in Bestform: Richard Golz

Die Entwicklungen beider Teams waren zuletzt recht gegensätzlich. Während der FC St. Pauli Punkt um Punkt einsackte und teilweise sogar spielerisch überzeugen konnte, verloren die Breisgauer ganz Säcke an Zählern und ließen selbst spielerisch ziemlich nach. Auch am Millerntor setzte sich dieser Trend fort. Pauli pflanzte seinen kämpferischen Tugenden im Spiel, an denen bekanntlich nie ein Mangel war, auch zunehmend technische Elemente ein. Freiburg dagegen vergaß neben dem inzwischen recht destruktiven Klein-Klein-Geschiebe nahezu völlig die harte körperliche Arbeit des Geschäfts. So konnten sich die Kiezkicker gegen den Sportclub eine fast durchgängige Überlegenheit erspielen, die mit einer schönen Einzelaktion von Patschinski getoppt wurde. Sein Linksschuss ins lange Eck war cool herausgespielt und staubtrocken im Abschluss. Es gab allerdings noch weit mehr echte Torchancen für Pauli (Rath u.a. waren allerdings nicht sehr treffsicher - Golz zudem in Bestform), so dass der zahlentechnisch enge Sieg mindestens imagemäßig eindeutiger ausfiel, als das blasse Ergebnis aussagt. Trainer Finke gelang es scheinbar noch nicht, seiner Mannschaft die Grundlage des Abstiegsgeschehens zu verinnerlichen: den Kampf.