Bundesliga

Spieltag

Spielbericht TSV 1860 München - FC Schalke 04

Cool wie ein Meister

Schaltete und waltete nahezu ungestört: Andreas MöllerSchaltete und waltete nahezu ungestört: Andreas Möller

Die Auftritte der Schalker in der Rückserie wurden immer souveräner, die Bilanz immer verblüffender und die Partie bei den Münchener Löwen das Beispiel für einen fast meisterschaftswürdigen Auftritt. Natürlich ist damit nicht das Endergebnis gemeint. Doch die wahren Champions entscheiden die Hälfte ihrer Siege je eh nur mit nur einem Tor Differenz. In München zauberte der S04-Angriff schon nach drei Minuten seine Führung zusammen. Der Spielzug über drei bis vier Stationen ab der Mittellinie; der Möller-Durchbruch, dem ein Weltklasse-Pass auf den mitgelaufenen Asamoah folgte und dessen wuchtiger Abschluss waren schon sehenswert. Nachfolgend versuchte 1860 vergeblich über seine Spielgestalter Häßler und Weissenberger, die Schalker Defensive aufzubröseln. Das misslang gründlich. Gefährlicher blieben die Gäste, wenn sie sich über den gut aufgelegten Möller in die Offensive bequemten. Etwas fahrlässig gingen sie dann allerdings mit den Torchancen um (Agali, Sand etc.). Da die Sechziger jedoch weiterhin keine rechten Ideen entwickelten, gerieten die Knappen nicht in Schwierigkeiten. Als Agostino plötzlich doch der Ausgleich gelang, schlug Schalke umgehend zurück und stellte den bewährten Abstand wieder her. Man hatte zurückblickend auch nicht das Gefühl, als wäre der Erfolg für Schalke irgendwann gefährdet. Nicht einmal in den wenigen Augenblicken zwischen dem Ausgleich und dem Siegtreffer...