Bundesliga

Spieltag

Spielbericht 1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg

Fußball verrückt

Alu-Tester des Tages: Miroslav KarhanAlu-Tester des Tages: Miroslav Karhan

Nervosität auf Nürnberger, Selbstsicherheit auf Wolfsburger Seite. So begann die Partie und die Besucher sahen sogleich die erste Chance der Niedersachsen durch Maric (2.): Außennetz. Das erste Tor erzielte aber der Club. Kryznowek fiel im Sechzehner nach Rink-Hacken-Pass wie eine Schwalbe. Den Elfer wehrte Erzatzkeeper Ramovic zwar ab, doch der Nachschuss saß (14.). Trotz des Gegentreffers führte der VfL weiterhin die Regie auf dem Platz. Die bessere Technik, die flüssigeren Kombinationen, aber - der schwächere Abschluss. Natürlich auch Pech: Karhan - Pfosten - 38. Minute. Oder Kampa mit aufsteigender Form nach dem Klimowicz-Nachschuss. Auch Weitschüsse von Munteanu verfehlten ihr Ziel. Die Abwehrschwächen des Clubs, die Überlegenheit der Wölfe und die Dramaturgie des Spiels änderten sich auch nach dem Wechsel nicht. Karhan, Juskowiak und Munteanu waren die nächsten Kandidaten im Chancen vergeben. Somit kam, was kommen musste, die 74. Minute: Jarolim frei vor Ramovic - Foul - Elfmeter Nr. 2. Diesmal mit Krzynowek in der Hauptrolle. Diesmal direkt drin. Karhan testete auf der anderen Seite nochmal das Alu, während der eigentlich notorisch erfolglose Torjäger Gomis heute zeigte, wie es geht (86.). Wer das Ergebnis andersherum notierte, hatte eigentlich auch recht.

Spielstatistik 1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg