Bundesliga

Spieltag

Spielbericht FC Energie Cottbus - 1. FC Nürnberg

Zittersieg gegen unfähige Nürnberger

Hielt seine Abwehr zusammen: Vilmos SebökHielt seine Abwehr zusammen: Vilmos Sebök

Offensichtlich hatten sich die Nürnberger viel vorgenommen. Eifrigst erkämpften sie sich im Mittelfeld viele Bälle, um die Cottbuser zurückzudrängen. Das gelang zwar phasenweise, doch anstatt mit den Spitzen Gomis und Michalke den direkten Weg zum Tor zu suchen, kickten die Clubberer um den Energie-Strafraum herum, versuchten es mit Fernschüssen und über die stumpfen Flügel Sanneh und Müller. Die Lausitzer waren zielstrebiger, wenn nach vorne ging. Das war zwar nicht oft der Fall, aber in der 20. Minute erfolgreich. Kobylanski schaufelte einen Freistoß ins Netz von Keeper Kampa (20.). Weitere Chancen, die über schnellen Konterfußball erarbeitet wurden, wussten Angreifer Topic und seine Kollegen jedoch nicht zu nutzen. Nach der Pause behielt der weiterhin umständlich spielende Club zwar die Oberhand, die Ostdeutschen zogen sich nämlich noch weiter zurück, aber die Fähigkeit der Gäste, das von Sebök gut organisierte Energie-Abwehr-Bollwerk auszuhebeln, schien nicht vorhanden. So mussten die Zuschauer eine spielerisch dürftige zweite Hälfte überstehen, bis der Zittersieg dank Club-Unvermögen eingefahren war. Bundesligareif war diese Partie nicht.