Bundesliga

Spieltag

Spielbericht VfL Wolfsburg - Hertha BSC

Hertha beherrschte zahme Wölfe

Sein erstes Bundesligator entschied das Spiel endgültig: Thorben MarxSein erstes Bundesligator entschied das Spiel endgültig: Thorben Marx

Experiment Ramovic missglückt. Diese einfache Formel als Ursache für die Niederlage des VfL gegen eine ambitionierte Hertha hinzustellen, wäre dann doch etwas zu dünn. Die drei Treffer der Berliner erschienen im Nachhinein, in Zeitlupe und mit dem Lineal gemessen zwar auf die "Kappe" des Ersatz-Tormanns der Wolfsburger zu gehen, doch die Überlegenheit und das besser strukturierte Spiel der Gäste war letztlich ausschlaggebend. Zudem fiel das 3:1 gleich nach der Pause zu einem Zeitpunkt, der zeitlich kaum günstiger für den späteren Sieger hätte liegen können. Der Doppelschlag der Berliner nach einer knappen halben Stunde resultierte schon aus einer Chancen- und Feldüberlegenheit heraus, die sich eigentlich schon früher zählbar hätte niederschlagen müssen. Als sich die Wolfsburger nach dem 0:2 aufrafften, die Initiative übernahmen und durch Klimowicz den Anschlusstreffer erzielten, war allerdings gar eine überraschende Wende des Spieles denkbar. Doch Akonnor vergab vor der Pause und Marx schoss nach dem Wechsel stramm und platziert alle Wölfe-Träume hinweg. Danach waren die Gastgeber zu hilf- und ideenlos in der Vorwärtsbewegung und die Berliner fahrlässig in der Chancenverwertung. Hertha lugt weiter mit äußerst kleiner Hoffnung auf einen Champions League-Platz, während in der VW-Stadt selbst die UI-Cup-Ambitionen kaum mehr realistisch erscheinen.

Spielstatistik VfL Wolfsburg - Hertha BSC