Bundesliga

Spieltag

Spielbericht VfB Stuttgart - FC Energie Cottbus

Keiner hatte den Sieg verdient

Hielt Balakov ganz gut in Schach: Bruno AkrapovicHielt Balakov ganz gut in Schach: Bruno Akrapovic

Beide Teams konnten zuletzt mit recht guten Leistungen aufwarten. Der VfB hatte sich dadurch bei den zum UI-Cup berechtigten Plätzen festgesetzt, während sich Energie vor allem aufgrund seiner Heimstärke stetig von den Abstiegsplätzen entfernte. Von jenen Aufwärtsbewegungen war in dieser Begegnung kaum etwas zu spüren. Wenig Ideen, selten Torraumszenen, viele Fehlpässe und starke Abwehrreihen dominierten die Partie. Dabei stellten sich die Cottbuser zumindest in der Defensive recht geschickt an, waren aber bei den Kontern einfach zu ungenau, so dass auch die Stuttgarter Abwehr wenig Probleme bekam. Die Schwaben agierten ebenfalls zu umständlich und die Außen wurden zu selten ins Spiel gebracht. Auch die sonstigen Kreativposten Balakov und Hleb konnten sich eigentlich nie entscheidend in Szene setzen, da Akrapovic und Reghecampf die Kreise der beiden Spielmacher stark einengten. Im VfB-Angriff brachte einzig der sehr bewegliche Sean Dundee durch seine Positionswechsel Ansätze zu einer positiven Spielentwicklung, während auf der anderen Seite Ähnliches von Sebastian Helbig kam. So neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitestgehend und verlangten den Zuschauern ein hohes Maß an unerfüllter Geduld ab. Einen Sieger hatte der zumeist traurige Kick eh nicht verdient.