Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Hamburger SV - 1. FC Kaiserslautern

Grundverschiedene Hälften

Selten unter den Torschützen: Jeff StrasserSelten unter den Torschützen: Jeff Strasser

Obwohl der HSV schon in der ersten Hälfte Haus und Hof verspielte, ärgerten sich die Hanseaten nach Spielschluss über die entgangenen Punkte, die im zweiten Durchgang plötzlich wieder greifbar erschienen.
Die Hamburger fanden keine Bindung zum Spiel. Stückwerk im Mittelfeld verhinderte konzentrierten Aufbau. Anders Lautern. Individualist Lincoln per Doppelschlag (18. und 22.) und Strasser (28.) hatten innerhalb von zehn Minuten früh die Punkte erobert.
Doch der HSV wachte wider Erwarten auf. Töfting und Meijer mit Kämpferherzen und die nun präsenteren Hoogma, Groth und Heinz machten nach der Pause Dampf. Lautern zeigte erst wieder Gegenwehr, als Hoogma und Meijer (56. und 64.) das 2:3 herausgeholt hatten. Zuviele leistungsbedingte Ausfälle (Albertz, Hollerbach, Mahdavikia...) hemmten die Kreativität der Gastgeber doch zu sehr, so dass der Ausgleich trotz dicker Chancen nicht mehr gelang. Die "Roten Teufel" freuten sich über viel Glück in der Schlussphase und einen grandiosen Georg Koch im Tor.

Spielstatistik Hamburger SV - 1. FC Kaiserslautern

Hamburger SV

-

1. FC Kaiserslautern

2:3 (0:3)

Bundesliga 2001/2002, 4. Spieltag
18.08.2001, 15:30 Uhr
AOL Arena (Hamburg), 42.000 Zuschauer
Schiedsrichter: Dr. Helmut Fleischer (Ulm)
Tore
0:1 Lincoln 18. (Rechtsschuss, Koch)
0:2 Lincoln 22. (Linksschuss, Koch)
0:3 Jeff Strasser 28. (Linksschuss, Ratinho)
1:3 Nico-Jan Hoogma 56. (Kopfball, Meijer)
2:3 Erik Meijer 64. (Kopfball, Mahdavikia)
Wechsel Hamburg
Marcel Ketelaer
für Bernd Hollerbach
(3,0)
(31.)
Marinus Bester
für Jörg Albertz
(3,0)
(45.)
Marcel Maltritz
für Stig Töfting
(―)
(89.)
Wechsel K´lautern
Thomas Riedl
für E. Rodrigues Ratinho
(4,0)
(57.)
Tomasz Klos
für Harry Koch
(―)
(66.)
Miroslav Klose
für Jörgen Pettersson
(―)
(72.)
Karten Hamburg
Gelb für Nico-Jan Hoogma (17.)
Gelb für Martin Pieckenhagen (88.)
Karten K´lautern
Gelb für Miroslav Klose (80.)