Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Hansa Rostock - FC Energie Cottbus

Kopflose Sturmreihen

Gefährlich, aber abschlussschwach: Antonio di SalvoGefährlich, aber abschlussschwach: Antonio di Salvo

Das Ost-Derby stand unter dem besonderen Druck für Hansa Rostock, den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Auf der anderen Seite konnten die Cottbuser nach dem geradezu sensationellen Start mit geschwellter Brust in Meck-Pomm anreisen. Hansa musste auf den bereits fünfmal mit Gelb belasteten und somit für ein Spiel gesperrten Rydlewicz verzichten, während Cottbus Kaluzny (Meniskusschaden) für mehrere Wochen aus dem aktuellen Kader strich. Bereits in der zweiten Minute zeigte der Ex-Bayern München-Reservist di Salvo seine Gefährlichkeit. Doch der Abschluss passte noch nicht. Hansa drückte weiter und kam bereits zwei Minuten später nach unnötigem Handspiel von Thielemann zu einem Elfmeter. Rydlewicz-Ersatz und Routinier Timo Lange scheiterte allerdings an Keeper Piplica. Auch weitere Großchancen in der 10., 15. und 36. Minute durch Benken und zweimal di Salvo ließen die Rostocker ungenutzt. Damit war das Pulver der Rostocker vorerst verschossen, Cottbus gestaltete das Spiel nun ausgeglichener,sortierte seine Abwehr besser und ließ bis zur Pause keine Möglichkeiten für die Rostocker zu. Selbst prüfte der Lausitzer Labak mit einem Volleyschuss Torwart Schober. Der hielt jedoch.

Nach der Pause konnte sich wieder einmal der Neu-Rostocker di Salvo durchsetzen. Mit einem tollen Seitfallzieher setzte er denn Ball allerdings knapp vorbei (51.). Hansas Überlegenheit hielt an. Doch auch eine Wibran-Beierle-Kombination führte nicht zum Ziel (56.). Auch in der Folgezeit gab es keine Veränderungen: Rostock überlegen, Cottbus mit Torwart Piplicas Können in der Defensive, doch das Tor war wie vernagelt. Erst in der 78. ein Konter der Gäste. Doch auch Schober, Hansas Torhüter, klärte konzentriert vor dem plötzlich freistehenden Topic. Auch in den Schlussminuten ließ der Rostocker Druck nicht nach. Doch selbst mit der "Brechstange" gelang ihnen kein Tor mehr. Zu kopflos agierte das Funkel-Team im Abschluss.