Bundesliga

Spieltag

Spielbericht VfB Stuttgart - Hansa Rostock

Zaghafte Rostocker überlassen glücklichen VfB die Punkte

Drei Nullnummern hatten die Stuttgarter bisher in ihren Heimspielen abgeliefert. Die Quittung: Nur 22.000 Zuschauer fanden den Weg ins Gottlieb-Daimler-Stadion. Für die Rostocker konnte Friedhelm Funkel wieder Mannschaftskapitän Rydlewicz nach abgelaufener Gelb-Sperre bringen. Die erste gefährliche Aktion dieses Spiels führt auch prompt zu einem Treffer. In der 12. Minute bekamen die Rostocker einen Freistoß zugesprochen, den Jakobsson aus gut 20 Metern Torentfernung kompromisslos zur 0:1-Führung der Rostocker einschoss. Dies schien die Stuttgarter endlich geweckt zu haben, denn in der Folgezeit waren verstärkte Bemühungen zu erkennen, selber zum Torerfolg zu kommen. In der 21. Minute war es Seitz, der erstmals Schober im Hansa-Tor ernsthaft prüfte. Weitere Chancen ergaben sich dann noch für Meißner (29. und 41.) der jedoch zweimal verzog. Es sollte bis zur 54. Minute dauern, bis die Stuttgarter den ersten Heimtreffer der Saison erzielten. Nach einer etwas zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung, Benken hatte Adhemar gehalten - jener kam allerdings zum Schuss - zeigte Schiedsrichter Keßler auf den Punkt. Balakov ließ sich die Chance nicht entgehen: 1:1-Ausgleich. Wer geglaubt hatte, die Stuttgarter würden nun beseelter zu Werke gehen, sah sich getäuscht. Statt Spielfluss kam Härte ins Match. Bordon ging in der 59. mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz und kurz darauf sah Lantz nach einer Tätlichkeit (64.) den roten Karton. Als kaum noch jemand damit rechnete, gelang Ganea noch der Siegtreffer (85.). Sein Drehschuss zum 2:1 ersparte Magath und seinen Mannen ein Pfeiffkonzert zum Spielschluss.
Fazit: Ein schwaches Spiel, dass mit Stuttgart den glücklicheren Sieger fand. Rostock war allerdings zu zaghaft, um sich einen Punkt verdient zu haben.