Bundesliga

Spieltag

Spielbericht FC Schalke 04 - FC Energie Cottbus

Ein gute Halbzeit reichte Schalke

Schalke hatte nach den enttäuschenden Niederlagen in den Champions League-Spielen die Befürchtung, auch in der Bundesliga gegen die diesjährige Überraschungself aus Cottbus den Faden zu verlieren. Nur durch das Torverhältnis in der Tabelle voneinander getrennt, erwartete man eine enge Partie. Endlich war der Schwede Ebbe Sand auf der S04-Seite wieder verfügbar. Agali nahm dafür draußen Platz. Cottbus hatte seinen wichtigen Abwehrmann Sebök zu ersetzen, für den Scherbe die zentrale Defensivposition einnahm. Früh ergriff das angeschlagene Schalker Vizemeister-Team die Initiative und drückte aufs Tempo. Noch waren die Chancen allerdings rar. Ein Hajto-Kopfball (8. Minute) und ein Böhme-Schuss (16.) waren die erste Ausbeute. Doch dann zog Emilie Mpenza einfach mal aus ungefähr 18 Metern ab. Ohne den Hauch einer Chance schlug der Linksschuss des Belgiers im Kasten von Piplica zum 1:0 für Schalke ein. Das einseitige Spiel setzte sich fort. Sands Kopfball hielt Piplica (20.) und Oude Kamphuis" Schuss ging knapp vorbei (28.). Dann die Vorentscheidung: Asamoahs herrlich geschnittener Linksschuss von der halbrechten Strafraumgrenze war ebenso unhaltbar wie das Führungstor. Erst in der letzten Spielminute der 1. Hälfte tauchten die Lausitzer vor dem Schalke Tor gefährlich auf. Ein Miriuta-Freistoß wurde jedoch von Reck gehalten. Die 2. Hälfte verlief dann doch recht enttäuschend und mit wenig Höhepunkten. Cottbus tat zwar etwas mehr als zum Spielbeginn, doch Helbig (50., 68.) und Brasilia (58.) scheiterten an dem sicheren Torhüter Reck. Auch für Schalke lief nicht mehr sonderlich viel. Mpenzas Außenpfosten-Kopfball (61.) war die einzige nennenswerte Ausbeute für das Auf-Schalke-Team.
Fazit: Wie in der Vorwoche geriet Cottbus früh auf die Verliererstraße und fand keine Mittel zur Resultatsverbesserung. Schalke zeigte nur in der ersten Hälfte eine aufsteigende Tendenz. Das reichte jedoch aus.