Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Hamburger SV - Hannover 96

Hannover ging am Ende die Luft aus

Von Hannover kaum zu bremsen: Marek HeinzVon Hannover kaum zu bremsen: Marek Heinz

Sechs Minuten waren in der AOL-Arena gespielt, da riss es die Gäste von den Sitzen: Neuzugang Jiri Stajner hatte mit seinem Freistoss die Abseitsfalle der Hamburger ausgehebelt. Danijel Stefulj erhielt den Ball, spielte zurück auf Dariusz Zuraw und der erzielte ohne große Mühe das erste Bundesligator der 96er seit Mai 1989. Die Rangnick-Schützlinge nutzten diesen Rückenwind, um das Spiel zu beruhigen und kontrollieren. Allerdings erspielten sie sich selbst keine zwingenden Torchancen mehr in der ersten Halbzeit. Auch die Hamburger kamen nur einmal, durch Wicky (27.), zu einer großen Möglichkeit, doch Sievers im 96er-Gehäuse reagierte glänzend.
Ein anderes Bild bot sich nach dem Seitenwechsel. Ledesma und Antar waren neu ins HSV-Spiel gekommen und nun übernahmen die Gastgeber das Kommando. Dreimal scheiterte Marek Heinz in aussichtsreicher Position (50., 56., 69.). In der 82. Minute schließlich konnte der Tscheche nur durch ein Foul im Strafraum (Zuraw) gebremst werden. Albertz ließ sich die Gelegenheit zum Ausgleich nicht entgehen. Nur zwei Minuten später schlug der HSV-Kapitän erneut zu. Erneut nach guter Vorarbeit von Heinz machte er per Linksschuss den 2:1-Endstand klar. Ein gutes Spiel der alten Nordrivalen, in dem den Hannoveranern am Ende die Luft ausging.