Bundesliga

Spieltag

Spielbericht Arminia Bielefeld - Hamburger SV

Vorsichtige Arminen-Taktik wieder erfolgreich

Erstaunlich guter Kopfballspieler: Mamadou DiabangErstaunlich guter Kopfballspieler: Mamadou Diabang

Schon in den ersten Heimspielen der Saison bewies die Arminia, dass es ihr schwerfiel, im eigenen Stadion das Spiel zu machen. So besann man sich auch gegen den auswärts chronisch erfolglosen HSV auf diese abwartende Variante und verursachte gemeinsam mit dem Gast eine geradezu besinnliche Anfangsphase. Unterbrochen wurde diese Ruhe durch das etwas überraschende 1:0 durch den für den früh verletzten Brinkmann eingewechselten Diabang (14.). Sein Kopfballtor nach Dabrowski-Flanke ließ die Bielefelder noch defensiver werden. Die Hamburger bestimmten nun das Mittelfeld, aber auch nur das. Vorne war kein Durchkommen, da die Arminen den Strafraum massiv abdeckten.

Nach der wenig erbaulichen ersten Hälfte hatten die Gastgeber den besseren Start. Als Höhepunkt dieser Phase sei das 2:0 durch Diabang (57.) vermerkt, der mit seinem zweiten Kopfballtor nach einer Wiechniarek-Flanke Pieckenhagen überwand. Wenig beeindruckt hielt der HSV wieder dagegen und schaffte neun Minuten darauf den Anschluss durch Meijer, der eine feine Benjamin-Vorbereitung ausgefuchst abschloss. Hätte sich Sergej Barbarez dann ein blödsinniges Foul erspart (er sprang Keeper Hain beim Abfangen heftigst an), wären die Chancen auf einen etwaigen Punktgewinn natürlich wesentlich besser gewesen. So fehlten dem dezimierten HSV genügend Personal, Kraft und Ideen, um in der Schlussphase die solide Arminen-Deckung nochmals zu überwinden.