Bundesliga

Spieltag

Spielbericht VfL Wolfsburg - Hansa Rostock

Hansa fehlte ein Effenberg

Bester Mann auf dem windigen Platz: Stefan EffenbergBester Mann auf dem windigen Platz: Stefan Effenberg

Auch in Wolfsburg wurde lange überlegt, ob das Spiel wegen des Orkans angepfiffen werden sollte. Schiri Krug entschied sich für die Durchführung und verhinderte ein Debakel wie zum gleichen Zeitpunkt in Kaiserslautern, wo die Begegnung kurzfristig abgesagt wurde und viele bereits angereiste Fans heimreisen mussten.

Die Wölfe übernahmen - mit Rückenwind - die Initiative und drückten Hansa in die eigene Hälfte zurück. Zwei Klimowicz-Aktionen waren die erste Ausbeute, doch einmal schoss der Argentinier mit spanischem Pass übers Tor (2.), einige Minuten später versprang ihm das Leder in aussichtsreicher Position. Rostock kam nach ca. 20 Minuten besser ins Spiel und prüfte durch Vorbeck VfL-Keeper Reitmaier. Einer der weiteren Hansa-Angriffe wurde von Effenberg abgefangen und über Maric zum schnellen Gegenzug über rechts weitergeleitet. Die Flanke des Kroaten erreichte Klimowicz per Spreizschritt zur 1:0-Führung (29.). Weitere Wölfe-Angriffe blieben ohne Erfolg.

Der zweite Durchgang erbrachte wie erwartet zunächst die windbedingten Vorteile für die Gäste, die sich auch arg bemühten, aber vor dem Kasten Reitmaiers unentschlossen blieben. Nach der Gegenwind-Gewöhnung erarbeiteten sich die Wolfsburger mit ihrer Schaltzentrale Effenberg in der Schlussphase wieder Vorteile und eine gute Chance durch Maric (71.), der das Tor indes knapp verfehlte. Die Gastgeber waren letztlich dieses eine Tor schlicht besser und gewannen das unter widrigen Bedingungen leidende Spiel somit verdient.