Bundesliga

Spieltag

Spielbericht 1. FC Nürnberg - Borussia Mönchengladbach

Es sah nicht wie ein Abstiegskampf aus

Leitete mit einem schönen Kopfball den Sieg ein: Marek NiklLeitete mit einem schönen Kopfball den Sieg ein: Marek Nikl

Der engagierte Beginn der Platzherren machte den Gladbacher sogleich schwer zu schaffen, da das Gäste-Mittelfeld die Bälle zu schnell gegen den agressiven Club verlor. Der Lohn für die Augenthaler-Elf war das 1:0 durch Nikl, der eine feine Larsen-Flanke als leichte Bogenlampe per Kopf unterbrachte (8.). Nürnberg schaltete danach etwas zurück und die Gäste waren scheinbar geschockt. Spielwitz kam erst vor dem verdienten 2:0 wieder auf, als Ciric von Strasser im 16er erwischt wurde. Das Foulspiel des Luxemburgers wurde mit einem Elfer geahndet, den der Gefoulte selbst versenkte (22.). In dem zweiten Spielviertel fielen zwar keine Tore, doch es entwickelte sich eine interessante Partie mit vielfältigen Tormöglichkeiten.

Dieser Zustand hielt auch nach dem Wechsel an und entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch, weil sich Mönchengladbach merklich zu steigern wusste. Die besten Möglichkeiten vergaben van Hout, Belic, Strasser, Münch und Ciric, die zumeist in den Torleuten Stiel und Kampa ihre Meister fanden. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff gelang der Meyer-Elf der mittlerweile verdiente Anschlusstreffer durch einen trockenen Strasser-Schuss. Den Gladbachern gehörte auch die Schlussphase, doch diesmal hielt die sooft zum Spielende hin unsichere Club-Abwehr den knappen Vorsprung aufrecht. Nach einer Partie zwischen potentiellen Abstiegskandidaten sah der Kick wahrlich nicht aus, doch die Gäste fanden sich danach auf einem der drei undankbaren Tabellenplätze wieder.