Bundesliga

Spieltag

Spielbericht FC Bayern München - VfL Wolfsburg

Spitzenreiter unterhalb des Bundesliganiveaus

Zumindest im ersten Durchgang noch ein Lichtblick: Zé RobertoZumindest im ersten Durchgang noch ein Lichtblick: Zé Roberto

Nach einer großen Chance für den Wolfsburger Klimowicz in der zweiten Minute, der plötzlich frei vor Kahn auftauchte und nur knapp am langen Eck vorbeischoss, verflachte die Partie zusehends. Der Nichtangriffspakt endete im Prinzip erst mit dem 1:0 durch Santa Cruz in der 28. Minute, der eine Zé Roberto-Flanke unhaltbar einköpfte. Zumindest in der Folgezeit bis zur Pause war mehr Initiative zu beobachten. Chancen für Elber (frei vor Reitmaier) und Scholl (Freistoß) blieben allerdings ungenutzt. Der VfL spielte zwar gut mit, kam jedoch nur bis zum FCB-Sechzehner.

Das schon vor der Pause äußerst dürftige Spielniveau sank nach dem Seitenwechsel in ungeahnte Tiefen. Auch wenn die Wölfe einen tollen Angriff über Klimowicz initiierten, dessen Flanke der völlig freie Petrov zwar per Direktabnahme erreichte, aber an Kahn scheiterte (53.), blieben solche Szenen die Ausnahme. Ballack (59.) und Ponte (61.) hatten noch Einschussmöglichkeiten - das waren dann aber auch alle Chancen. Das harmlose Gekicke hatte im Wesentlichen kein Bundesliganiveau und war vor allem für den Tabellenführer ein Armutszeugnis. Ob der zahlende Zuschauer jedoch sein sauer verdientes Eintrittsgeld ebenso schnell abhakte, wie die Bayern dieses Spiel, mag zurecht bezweifelt werden.