Bundesliga

Spieltag

Spielbericht FC Schalke 04 - Hansa Rostock

Schalke gab das Spiel wieder aus der Hand

Nutzte einen Fehler Schalkes kaltblütig aus: Peter WibranNutzte einen Fehler Schalkes kaltblütig aus: Peter Wibran

Da Hansa ohne nominellen Stürmer auflief, war bei den Gästen wohl eine Betonabwehr angedacht. Schalke zerstörte diese Form der verstärkten Deckungsarbeit früh, weil Sand eine van Hoogdalem-Hereingabe optimal aufnahm und aus der Drehung flach einschoss (5.). Als dann auch noch Rydlewicz früh ausfiel und mit Prica ein erster Angreifer bei den Gästen auf dem Platz stand, veränderte sich der Spielverlauf, der zu Beginn einseitig in Richtung Schober-Tor lief, doch merklich. Die Hanseaten nahmen schon im Mittelfeld die Zweikämpfe stärker an und hielten die Partie somit offener. Nach einer Phase ohne echte Torchancen gelang Schalke nach einer herrlichen Kombination zwischen Böhme und Mpenza das 2:0 (39.). Rostock antwortet zwar umgehend mit einer Kopfball-Chance für Persson nach Meggle-Flanke (45.), doch es blieb beim 2:0 für Schalke zur Pause.

Die Gastgeber schienen nach dem Wechsel das Spiel weiter sicher im Griff zu behalten, weil die Hanseaten im Angriff wenig ausrichteten. Ein katastrophaler Fehlpass änderte die Sachlage. Oude Kamphuis spielte vor der Abwehr fahrlässig quer, Wibran ging dazwischen und hatte zentral plötzlich frei Bahn. Allein vor Rost behielt er den Überblick und versenkte das Leder routiniert (51.). Schalke antwortete mit deftigem Druck und erspielte sich auch eine Reihe guter Möglichkeiten: Hajto (58.) und Böhme (60.) vergaben diese jedoch. Nun häuften sich die Fehlpässe bei der Neubarth-Elf und Hansa tauchte des Öfteren vor Keeper Rost auf. Spät, aber nicht unverdient gelang Prica nach einem Hirsch-Freistoß in den Strafraum per Hinterkopf der nunmehr verdiente Ausgleich (86.). Schalke hatte unnötig den Faden verloren und den Gegner stark gemacht.

Spielstatistik FC Schalke 04 - Hansa Rostock