Bundesliga

Spieltag

Spielbericht VfL Wolfsburg - FC Schalke 04

Wölfe-Offensivabteilung zu harmlos

Aktivposten und Torschütze nach längerer Verletzungspause: Gustavo VarelaAktivposten und Torschütze nach längerer Verletzungspause: Gustavo Varela

Schon nach drei Minuten traf Ebbe Sand den VfL-Pfosten und unterstrich den Schalker Anspruch, auch in Wolfsburg zu punkten. Im weiteren Verlauf kontrollierten die Gäste das Spiel dann wie selbstverständlich und zerstörten die Offensiv-Ansätze der Elf vom Coach-auf-Abruf, Wolfgang Wolf, bereits im Entstehen. Torchancen blieben im ersten Viertel der Partie somit rar und entwickelten sich erst, als Schalke druckvoller in die Spitze spielte. Dabei kamen Varela (24.), Kmetsch (27.) und Mpenza, der einen Madsen-Aussetzer nutzte und den Pfosten traf (38.), einem Treffer am Nächsten. Die beste Wölfe-Chance vergab Petrov kurz vor dem Seitenwechsel.

Erfolgreicher blieben die Schalker gleich nach der Pause. Eine halbhohe Mpenza-Flanke nahm Kmetsch auf, hob den Ball geschickt über Franz hinweg und schoss das fallende Leder unhaltbar ein (47.). Auch das 2:0 kurz danach wurde über links eingefädelt. Eine Böhme-Flanke verwandelte der sträflich freie Varela ohne Probleme (52.). Aufgrund des nun folgenden Rückzuges der Gäste kam Wolfsburg besser ins Spiel, ohne zu überzeugen. In der 72. Minute gelang Maric, der nach einem Effenberg-Freistoß am schnellsten schaltete, zwar der Anschlusstreffer zum 1:2, doch vermochten es die Niedersachsen in der Restspielzeit nicht mehr, das Schalker Abwehrbollwerk ernsthaft in Gefahr zu bringen.