Bundesliga

Spieltag

Spielbericht TSV 1860 München - Hannover 96

Löwen-Angriff ohne Wirkung

Im entscheidenden Moment kaltschnäuzig: 96-Torschütze Nebojsa KrupnikovicIm entscheidenden Moment kaltschnäuzig: 96-Torschütze Nebojsa Krupnikovic

Hannover überließ den Löwen zwar von Beginn an eine gewisse Feldüberlegenheit, doch der hochgelobte 1860-Sturm mit Lauth und Schroth fand kaum geeignete Mittel gegen die geschickt gestaffelte 96-Abwehr. Die Gegenstöße der Gäste dagegen sahen anfangs wesentlich vielversprechender aus. Idrissou fehlte als Endverwerter im Abschluss jedoch die Konzentration (3. und 6. Minute). Erste Chancen für die umständliche Pacult-Elf ergaben sich durch einen Stranzl-Freistoß (16.) und Weissenbergers Linksschuss in der 23. Minute. Das 1:0 fiel jedoch auf der Gegenseite. Bobic und N'Kufo hatte bestmöglich vorbereitet und der zentral im 1860-Strafraum freigespielte Krupnikovic nutzte seine Möglichkeit im direkten Duell gegen Keeper Jentzsch souverän (26.). Weil sich die Gastgeber auch nach dem Rückstand offensiv nicht entscheidend durchsetzten, blieb es bei dem knappen 96-Vorsprung.

Aufregender startete das Spiel in den zweiten Durchgang. Zuerst scheiterte N'Kufo aussichtsreich, dann traf Schroth nur den Pfosten. Die engagierte Angriffswelle der Löwen ebbte allerdings alsbald wieder ab. Hannover verlegte sich hauptsächlich aufs Zerstören der 60er-Bemühungen, während diese auch nach den frischen Einwechslungen wenig Gefahr entwickelten. In der Schlussphase erspielten sich die Niedersachsen noch einige gute Möglichkeiten und waren dem 2:0 näher, als 1860 dem Ausgleich. Letztlich hatte das 1:0 für 96 aber Bestand, weil der Löwen-Sturm an diesem Tag bitter enttäuschte.